Seit 70 Tausend Jahren ist der Homo Sapiens fähig Waffen herzustellen. Männer und Waffen entwickelten sich immer schneller in den letzten 5 Tausend Jahren seit dem Einsatz des geschmolzenen Metalls um Schwerte, Pfeile und Speere zu erschaffen, bis hin zu den heutigen biologischen, chemischen und nuklearen Massenvernichtungswaffen. Diese letzteren können unseren Planet in nur wenigen Minuten zerstören.

Nach der industriellen Revolution, erschien das was man heute als Verteidigung der Luft- und Raumfahrt kennt. Dies ist einen der profitabelsten und leistungsstärksten Bereiche der Welt. Dabei handelt es sich um Unternehmer, Politiker, Soldaten, Geheimdienstler und Waffenhändler wobei es hier nicht selten dazu kommt, dass ein und die selbe Person hier mehrere Funktionen gleichzeitig übernimmt.

Werbung
Werbung

Die #Rüstungsindustrie ist sehr mächtig und gleichzeitig sehr schwer überwacht und muss immer wieder untersucht zu werden.

So sind auch die Schätzungen in diesem Sektor, oft ungenau und unvollständig. Das liegt vor allem aber auch daran, dass die Länder und Unternehmen keine Details verraten über ihre Geschäfte und die Art der Transaktionen. Die wenigen Angaben lassen nur erahnen das alleine der Handel mit konventionellen Waffen an die 80 Milliarden US $ pro Jahr bewegen. Diese Zahl müsste aber viel höher liegen da beispielsweise führende Exporteure wie China und das Vereinigte Königreich keine genauen Angaben über dessen Exporte machen.

Der Staat wirkt selbst Aktiv mit an den Interessen der Rüstungsindustrie

In der Beziehung zwischen #Politik, Militär und Industrie wirkt der Staat aktiv mit bei der Verwirklichung der internationalen Kaufverträge, denn alle Angelegenheiten können nur auf Regierungsebene unterzeichnet werden.

Werbung

Das heißt um einen Verkauf gültig abzuschließen muss immer die Genehmigung und Unterzeichnung eines Regierungsvertreters dabei sein. Nicht umsonst werden die militärischen Verträge immer eingestuft unter Angelegenheiten der „nationalen Sicherheit“.

Die Transaktionen der Rüstungsindustrie sind verantwortlich für 40 Prozent aller Korruption im Rahmen des Welthandels

So lautet das Ergebnis einer Studie von „Transparency intenational“. Der Handel sei so korrupt, weil er schon so strukturiert ist. Nur sehr wenigen Menschen haben die Entscheidung in der Hand wer und was zu kaufen ist. So klagt ein ehemaliger Südafrikanischer Parlamentarier:“ In 13 Jahren bei meinen Untersuchungen über die Transaktionen bin ich nie auf ein Geschäft gekommen, das kein illegales Element hatte“.

Macht es überhaupt noch einen Sinn soviel Waffen zu besitzen wenn alleine durch Massenvernichtungswaffen Kriege im Grunde nicht mehr zu gewinnen sind? Für die Rüstungsindustrie dürfte diese Frage nicht mehr von großer Bedeutung sein. Denn solange alle glauben man müsste schließlich Waffen besitzen, läuft das Milliardengeschäft fleißig weiter. #Militärausgaben