Ein Russischer Computerprogrammierer wurde in Barcelona, Spanien verhaftet. Der Verdacht beruht darauf, an der Manipulation der Präsidentschaftswahlen in den USA beteiligt gewesen zu sein sowie Cyberattacken durchgeführt zu haben.

Die Verhaftung geschah am vergangenen Freitag, wurde aber erst am Sonntag von der russischen Botschaft veröffentlicht, so die Agentur Reuters.

Pyotr Levashov wurde nach einem durch die USA erlassenen, internationalen Haftbefehl verhaftet, nachdem Russland offiziell beschuldigt wurde, die Wahlen mittels E-Mails gegen die demokratische Partei zugunsten des Sieges von Donald Trump manipuliert zu haben.

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Das ist schon das zweite Mal, dass ein russischer Programmierer in Spanien festgenommen wurde. Das erste Mal geschah im Januar, als die spanischen Behörden einen anderen Russen namens „Lisov" verhafteten.

Das Ziel war Trump zu stärken und Clinton zu schaden

Laut CIA mischten die Russen in der amerikanischen Wahlkampagne mit, um Donald Trump zum Sieg zu verhelfen. Das Moskauer Ziel war nicht nur das Wahlsystem zu diskreditieren, sondern auch #Clinton zu schaden. Die Computer der republikanischen Partei wurden ebenfalls ausspioniert, aber nichts offenbart. Trump dagegen wirft der CIA vor, Innenpolitik zu betreiben.

Die CIA und andere Agenturen identifizierten jedoch eine Reihe von Personen, die in Verbindung zum Kreml und der Seite Wikileaks standen, mit Hilfe tausender von E-Mails, die das demokratische Nationalkomitee zur Verfügung gestellt hatte.

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Einschließlich E-Mails des Verwalters von Clintons Wahlkampagnen, John Podesta.

Laut US-Beamten, die anonym von der Washington Post zitiert wurden, sind diese Personen in der #Spionage-Gemeinschaft bekannt, und deren Absicht war den Erfolg der Kampagne von Trump zu steigern und Clinton zu schwächen.

Es gibt keine Beweise, dass Mitarbeiter im Kreml an diesen Aktionen direkt beteiligt waren, aber Handlanger, die eben einen „Schritt“ weiter von der russischen Regierung liegen. Es ist eine gängige Praxis, um eben solche Operationen immer leugnen zu können, mit einem Minimum an Plausibilität.

Eine parallele Untersuchung hat es jedoch möglich gemacht, die Art und weise der Daten in ihrer Eigenart und Gemeinsamkeit der Methode zu bestätigen. Denn Moskau attackiere auch die Computer der republikanischen Partei, hat jedoch nie bekannt gegeben, was dort ausspioniert wurde. Laut der „New York Times“ hat der amerikanische Geheimdienst ein hohes Maß an Vertrauen darin, dass beide Parteien Ziele der russischen Spionage-Attacken waren. #hacker