Während die europäische Landwirtschaft massiv unter den von der EU verhängten Sanktionen gegen Russland leidet, hat die russische Landwirtschaft durch das Embargo profitiert und konnte wie "Sputnik" berichtet, enorme Gewinne verbuchen.

USA übten Druck auf die EU aus

Moskau verhängte im Jahr 2014, als Antwort auf die europäischen Sanktionierungen, ein Lebensmittelembargo gegen die Europäische Union. Die Bauern in der EU leiden massiv unter den Sanktionen, welche die EU auf Druck der USA gegen #Russland verhängt hat. Als Grund diente die mutmaßliche Intervention Moskaus im Ukraine-Konflikt. Obwohl die EU-Staaten unter den Sanktionen leiden, denken die Technokraten in Brüssel nicht daran diese beenden.

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Für die Russen war der Umstand am Ende sogar ein Glücksfall wie die französische Wirtschaftszeitung "Les Echos" schreibt. Das Blatt sieht in Russland gar eine neue "Agrar-Supermacht".

In vielen Bereichen weltführend

Das Land hat aus der Not eine Tugend gemacht und auf Eigenversorgung gesetzt, dadurch konnte das größte Land der Erde seine Produktion in der Landwirtschaft massiv steigern. Mittlerweile ist Russland bei einigen Getreidesorten sogar weltweit Marktführer.

So schreibt das Blatt: „Innerhalb weniger Jahre ist Russland zu einer Agrar-Supermacht aufgestiegen, größtenteils wegen des Weizens“.

Dem Bericht nach hat Russland im vergangenen Jahr 120 Tonnen Weizen geerntet. Das ist die erfolgreichste Ernte seit der Sowjetära. Mittlerweile macht Russland den US-Amerikanern und den Europäern die Märkte in Afrika, Südamerika und Asien streitig.

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US-Farmer wurden überholt

Die russischen Farmer haben erstmal die US-Farmer überholt, die einst alleine die ganze Welt ernährten. So sind seit den Siebzigern die US-Exporte von Weizen, Mais und Soja um die Hälfte zurückgegangen. Moskau konnte seine Weizenexporte dagegen um 61 Prozent steigern. Laut dem US-Agrarministerium konnte Russland den Mais-Export sogar verdreifachen.

Russland nimmt mittlerweile mehr mit Agrarprodukten ein als wie mit dem Verkauf von Waffen. Auf Importe von Weizen, Gemüse, Schweine- und Geflügelfleisch ist das Land nicht mehr angewiesen. Laut "Les Echos" haben die Sanktionen versagt. Auch habe die Abwertung des russischen Rubels die Landwirtschaft zusätzlich gefördert. Denn die russischen Exporte sind dadurch günstiger geworden.

Abschließend kann man sagen, dass bei den Sanktionen nicht die USA die lachenden Dritten waren, sondern in diesem Falle die Russen.