(StS/NYC) Es erinnerte an alte Obama-Zeiten, als es im UN-Sicherheitsrat zwischen den USA und Russland zu richtig gerummst hat. Mit Donald #Trump im Weißen Haus dachte so mancher Beobachter an eine neue Liebe zwischen den beiden Mächten. Doch was heute im UN-Sicherheitsrat an Konfrontation zwischen den USA und Russland vor sich ging war glatt so, als säße Barack Obama immer noch im Oval Office. Trumps UN-Botschafterin sprang sogar von ihrem Platz auf und hielt der russischen Delegation Fotos von angeblich vergasten Syrern vor. Die Regierung von Präsident Assad sei schuld daran und Russland würde ihn stützen. Das gehe gar nicht. Es war laut, es war hart, es war heftig heute im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

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Präsident Putin hatte sich das mit Onkel Donald dann wohl doch ein wenig anders vorgestellt. Denn der beließ es nicht beim höchst emotionalen Auftritt seiner UNO-Botschafterin. Er trat auch selbst vor die Presse, selbstbewusst und präsidial wie kaum zuvor - aber auch härter als man ihn sonst erlebt.

Die Drohung!

Mehrfach sprach er heute über vergaste Kinder und Babys in #Syrien, deren Anblick er nicht ertrage und nicht zu ertragen gedenke. Für ihn seien mehrere moralische und politische Grenzen überschritten worden und das werde seine Folgen haben. Er werde die offizielle syrische Regierung unter Präsident Assad, die er für den Chemiewaffeneinsatz verantwortlich macht, spüren lassen, dass es so nicht gehe. Dies sagte er im Beisein von Seiner Exzellenz König Abdullah von Jordanien, mit dem er sich zuvor beraten hatte.

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Während Russland von einem Vorfall in einem Chemiewerk ausgeht, ist für Präsident Trump klar, dass der Einsatz vom chemischem Kampfstoffen stattgefunden hat. Dies habe seine bisher tolerante Einstellung zu Präsident Assad verändert und dieser werde es zu spüren bekommen.

Peinlich für Obama!

Wenn Präsident Trump im Recht sein sollte und die Regierung unter Assad tatsächlich noch oder wieder Chemiewaffen hat, dann war das ganze Getue von Barack Obama eine einzige Schmierenkomödie. Denn dieser hatte, um keinen #Krieg in Syrien führen zu müssen, einer "chemischen Entwaffnung" der Syrer zugestimmt und sich ansonsten das syrische Volk seinem Schicksal überlassen. In dieses Vakuum sind der Iran und Russland vorgestoßen, haben einerseits ISIS erfolgreich bekämpft, aber offenbar auch Obama an der Nase herumgeführt. Wo auch immer Obama jetzt gerade gemütlich sitzt: wenn es chemische Waffen in den Händen von Assad waren, die dieses neue Massaker ermöglicht haben, dann hat der naive und völlig inkompetente Friedensnobelpreisträger den Todesschaum der Erstickten an seinen Händen kleben.

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Und jetzt?

Präsident Trump ist inzwischen dafür bekannt, dass er Entscheidungen erst bekanntgibt, wenn sie vollzogen sind oder schon so weit gediehen, dass sie nicht mehr rückholbar sind. Insofern ist in Sachen Syrien jetzt jede Option auf dem Tisch. Seine Worte reichen von harten diplomatischen Schritten bis hin, dass die USA Präsident Assad und dem syrischen Regime die Seele aus dem Leib bomben. Wir werden als Beobachter nur hoffen und beten können. Am Drücker sitzt Trump und keiner weiß, was in seinem Kopf gerade vor sich geht.