Schafe sind so sanfte, liebevolle und intelligente Tiere, doch für die Welt des menschlichen Konsums müssen sie unvorstellbare Qualen erleiden und die beginnen schon vor ihrer Geburt. Zunächst trifft es die Schafsböcke, die mit Elektroschocks durch den Anus in die Prostata traktiert werden, um einen Samenerguss auszulösen. Oft krümmen sich die Tiere danach am Boden vor Schmerzen. Dann wird ein junges weibliches Schaf gepackt, auf den Rücken gelegt und mit Gewalt befruchtet. Alternativ gibt es die ebenfalls schmerzhafte Embryonen-Übertragung.

Bei den Karakul-Schafen gibt es #Lämmer, die nicht einmal zur Welt kommen dürfen.

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Unfassbarerweise ist dieses sogenannte Breitschwanz- oder Persianer-Fell unter dekadenten Gewinnern des jetzigen Systems extrem beliebt, daher passiert folgendes: Das Mutterschaf wird auf den Rücken gelegt und ihm wird die Kehle durchschnitten, der Kopf ausgerenkt und abgetrennt, während das Ungeborene sichtbar im Bauch einen letzten Kampf um sein Leben führt. Die anderen Lämmer dürfen zwar zur Welt kommen, werden aber nach zwei Tagen getötet, weil sich am dritten Tag ihr Fell verändern würde. Die Tierschutzorganisation Peta zeigt ein Video zu dem Thema:

Für das gewöhnliche Lamm entwickeln sich die Dinge aber auch nicht viel besser. Die meisten männlichen Lämmer werden schon nach zwei oder drei Tagen kastriert und zwar durch einen engen Ring, der die Blutzufuhr zu den Genitalien abschnürt und sie absterben lässt.

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Eine extrem schmerzhafte Prozedur! Bei älteren Lämmern werden ohne Betäubung der Hodensack aufgeschnitten und die Hoden entnommen. Die Lämmer sind danach teilweise so traumatisiert, dass sie nicht mehr saugen und neben ihren verzweifelten Müttern verhungern.

Die Schwänze der Lämmer werden abgeschnitten oder durch Einschnürung, wie bei den Hoden zum Absterben gebracht. In die Ohren wird eine Marke gestochen. Bei älteren Schafen werden die Hörner entfernt, Lämmer werden entknospet. Bei Mutterschafen werden die Zähne bei vollem Bewusstsein teils bis zum Kiefer abgeschnitten. An ihrem Ende werden Schafe bestenfalls mit Elektrozangen am Kopf betäubt und erleiden epileptische Krämpfe. Wenn sie Pech haben, werden sie geschächtet, in dem Fall wird ihre Kehle durchschnitten und sie bluten aus.

Tierschutz nein danke: Beim Schafequälen sind Australier besonders einfallsreich

Unvorstellbare Qualen müssen die australischen Schafe erleiden. Australien beliefert die Welt mit 30 Prozent der Schafswolle und dort werden überwiegend Merino-Schafe gehalten, die durch ihre extrem faltige Haut besonders viel Wolle liefern.

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Aber die Tiere sind für dieses Klima nicht geschaffen, Parasiten machen sich in den Hautfalten breit und fressen die Tiere bei lebendigem Leibe auf. Die grauenhafte Reaktion der Australischen Farmer: Das sogenannte „#Mulesing“, dabei werden den Lämmern große Teile Haut und Fleisch ohne Betäubung vom Hinterleib geschnitten. (Siehe Hauptfoto und Fotogalerie)

Schafswolle und -fleisch sind verzichtbar

Als Vegetarierin habe ich bisher noch hin und wieder zu Wolle gegriffen, aber das kommt jetzt nicht mehr in Frage. Unfassbar, was den armen Tieren angetan wird. Für Freunde von dem Geschmack von Lammfilet habe ich einen Tipp: Die veganen Veggie-Mini-Grillsteaks in Bioqualität von Aldi Süd. Die schmecken nicht nur vom Grill oder aus der Pfanne, sondern tatsächlich auch nach zwei Minuten Mikrowelle und sind immer sehnenfrei, zart und lecker ganz ohne Lamm.

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