(SE/NYC) Für 150 schwer traumatisierte #Kinder errichten die SOS-Kinderdörfer jetzt ein neues Zuhause in der Nähe von Damaskus, in einem derzeit relativ friedlichen Teil Syriens. Hoffnung für Kinder ist eine wunderbare Sache. Bisher gab es bereits zwei Kinderdörfer, die jedoch wegen schwerer Kämpfe teilweise evakuiert werden mussten. Andreas Papp, Leiter der Nothilfeprogramme von SOS-Kinderdorf, besuchte im März die Einrichtungen in Syrien und erfuhr vom Ausmaß der Zerstörung, dem Elend und den seelischen Traumata der Kinder. Unterkünfte, Schulen, Ausbildungsmöglichkeiten für ältere Kinder zu schaffen, das stünde jetzt an und gelte es zu unterstützen, verlautbarte die Hilfsorganisation. Hilfe vor Ort und den Kindern eine Zukunft in ihrem Heimatland zu ermöglichen ist ein alter aber auch zukunftsweisender Weg der Hilfe zur Selbsthilfe.

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Warum nicht für Erwachsene?

Da stellt sich die Frage: warum gibt es Vergleichbares nicht für Erwachsene? Quasi "SOS-Menschendörfer"? In Nordafrika, ja sogar in den - aufgrund der Erdoganpolitik leerstehenden türkischen Ferienanlagen - wäre genug Platz sehr vielen Menschen zu einem echten neuen Start in einem vertrauten kulturellen Umfeld zu verhelfen. Flüchtenden könnte man so zum Aufbau neuer Existenzen in einem Umfeld ermöglichen, das kulturell ihrer Heimat ähnlich ist. Stattdessen jagt man um ihr letztes Hab und Gut gebrachte Menschen als #Flüchtlinge in Schlauchbooten über das Mittelmeer. Unfassbar!

Soros dahinter?

Laut Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán ist der Strippenzieher des europäischen Flüchtlings-Chaos der US-Milliardär George Soros, der so Orbán, heimlich und unter Nutzung seiner NGOs, "mit enormen Geldern die illegale Einwanderung" fördere. Dies sagte der Ministerpräsident zur Tageszeitung „Magyar Idök“ - und er ist mit dieser Meinung wahrlich nicht der Einzige. Der ungarischstämmige George #Soros unterhalte, so Orban sinngemäß, einen ganzen Zoo an "als zivile Vereine getarnte Lobby-Organisationen". Dieses Netzwerk marschiere getrennt, zeige mit Absicht nicht seine wahre Größe, sondern trete lieber als kleine, spontane NGOs auf. Europa und Ungarn müssten sich gegen diese undemokratische Beeinflussung schützen und "auch den Kampf dagegen aufnehmen", so Orban.