Es ist noch nicht klar, welche Geldmengen für die Rekapitalisierung bei „Monte dei Pachi“ benötigt werden. Im Dezember vermied man ein ähnliches Model wie beim portugiesischen pleite gegangenen „Banco Espírito Santo“.

Zwei Norditalienische #banken fragten den Staat nach einer möglichen Rekapitalisierung. Die “Popolare de Vicenza und die Bank “Veneto” zeigten einen Verlust von 1,9 bis 1,5 Millionen Euro an. Beide Banken haben die Stresstests von 2016 nicht bestanden und erfüllen die nicht die Kapitalquote, die von der EZB verlangt wird von zirka 6,4 Millionen Euro.

Regierung will Bankensektor schützen

Die EZB bestätigt jedoch, dass diese beide Banken für die öffentliche Zuschüsse qualifiziert sind, und da beide Banken sehr identische Hilfegesuche ausgesprochen haben, wird die EZB diese beiden Fälle eng beobachten, was die Prozesse der Rekapitalisierung angeht.

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Nach den Ergebnissen der Stresstests führten die Insolvenzgerüchte um die „Popolare de Vicenza“ zur einer starken Kapitalflucht. Die Regierung beabsichtigt schnell zu handeln, um eine Ansteckung auf dem italienischen Bankensektor zu vermeiden, der zur Zeit geschwächt dasteht mit 360 Milliarden notleidenden Krediten.

Im Dezember erhielt „Monte dei Paschi" öffentliche Hilfen ohne Verluste für die Anleger, was die EZB als „vorsorgliche Rekapitalisierung“ einstufte. Eine Lösung, die die Regeln verletzt, wenn man diese als Beispiel mit der Auflösung der portugiesischen Bank „Espírito Santo" vergleicht.

Es ist noch unklar, ob das gleiche System für die Rekapitalisierung von „Popolare“ und „Veneto“ verwendet wird.

Der Brexit erschwerte die Lage zusätzlich

Wir erinnern uns, dass die Situation bei den italienischen Banken derzeit sehr heikel ist, seitdem diese an der Börse starke Verluste erleiden mussten.

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Die Schwäche des italienischen Bankensektors wurde bekannt, seitdem die EU alle Bankensektoren schärfer kontrolliert hatte. Alle Regeln wurden überarbeitet, um eine Krise wie die von 2008 zu verhindern. Jedoch machte Italien wenig Fortschritte, um das Vertrauen zu verbessern, mit der Folge jetzt unter einer gefährlichen niedrigen Kapitalisierung zu leiden.

Der Brexit erleichtert die italienische Situation nicht, weil es einen allgemeinen Rückgang der Bankenbewertung generiert hat, und eine effektive Rekapitalisierung auch noch zusätzlich erschwert. Jedoch kommt das italienische Problem aus eigenen Reihen und eigenes Selbstverschulden und nicht aus dem Ausland. #bankenrettung