(StS/NYC) Viele dachten, es geschehe eher, doch jetzt ist es bald soweit. Der amerikanische Präsident Donald #Trump und das Staatsoberhaupt der Russischen Föderation, Vladimir #Putin, werden sich erstmals persönlich begegnen. Die mit Spannung erwartete Zusammenkunft zwischen Vladimir Putin und Donald Trump wird im Rahmen des so genannten G-20-Gipfels stattfinden, einem Arbeitskreis der zwanzig gewichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt. Dieses findet in diesem Jahr zufällig in Deutschland statt, genauer gesagt in der Freien und Hansestadt #Hamburg. Dass beide Präsidenten diese Gelegenheit nutzen werden, um sich auch bilateral, also unter vier Augen, zu treffen, geht nach Meldungen des Medienhauses Springer und der TV Sender CNN, ABC und RT auf ein Einvernehmen zwischen dem Weißen Haus und dem Kreml zurück.

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Terminfindung per Telefon!

Russische TV-Sender meldeten, der russische und der amerikanische Präsident hätten sich auf diese praktische Gelegenheit während eines Telefonats verständigt. Die Herren hätten in diesem Zuge auch über den Krieg in Syrien und die Spannungen im Raum Korea Ratschlag gehalten. Herr Putin soll in diesem Telefonat, so die russische Seite, Herrn Trump zur Vorsicht angesichts der dortigen Spannungen aufgefordert haben. Zurückhaltung wünsche sich der Kreml, war im russischen Fernsehen zu vernehmen. Die verbalen Eskalationen auf der koreanischen Halbinsel sollten von keiner Seite weiter befeuert werden, berichtete die Nachrichtenagentur TASS aus Moskau unter Bezugnahme auf Quellen im Kreml.

Weitere Verabredungen?

Zudem, so die TASS, hätten Herr Trump und Herr Putin vereinbart, die Gespräche über einen Waffenstillstand im vom Krieg geschundenen Syrien in ausreichend hochkarätig besetzter Ebene auf dem diplomatischen Parkett fortzusetzen.

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Beide sind sich offenbar darüber eins, dass es im Nahen Osten schon zu viel menschliches Leid gegeben habe, so eine Verlautbarung des Weißen Hauses.

Normalität kehrt ein!

Dieser Tage scheint damit ein gutes Stück Normalität in die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Kreml in Moskau einzukehren. Nach gewissen Turbulenzen der vergangenen Wochen scheint man einen Weg des guten Umgangs gefunden zu haben. Anfangs galt US-Präsident Trump als Freund Putins. Dann, bald nach der Wahl kühlte sich das Verhältnis verbal und auch in Sachfragen merklich ab. Bestrebungen Präsident Putins auf ein schnelles Treffen, etwa in der osteuropäischen Heimat der First Lady der USA, verhallten in Washington höflich. Stattdessen kam es zu Irritationen auf russischer Seite, als Präsident Donald Trump unerwartet militärisch gegen einen Flughafen der syrischen Regierung vorgegangen ist. Es war eine Reaktion Trumps auf einen Giftgasvorfall in einem Ort in Syrien.

Hamburg kommt nicht unerwartet!

Dass ein erstes persönliches Treffen der starken Männer in Hamburg um den G-20-Gipfel herum stattfinden könnte, erstaunt Beobachter der Washingtoner Polit-Szene gleichwohl nicht.

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Entsprechende Ideen kursierten bereits seit der Amtsübernahme Donald Trumps und auf russischer Seite konnte man eine Vorliebe für ein Treffen auf neutralem Boden vernehmen. Insofern scheinen die russisch-amerikanischen Beziehungen langsam wieder Tritt zu fassen, was eine gute Nachricht für die ganze Welt ist. Der chinesische Präsident Xi war bereits zu Gast bei Herrn Trump und wenn alle drei Großmächte, die USA, Russland und China in einem freundschaftlichen Austausch trotz vieler Differenzen stehen, ist es das, was die Welt in unsicheren Zeiten braucht.