„Wie der Herr so das Gescherr“ heißt ein altes Sprichwort und auf Donald #Trump scheint das zu zutreffen: Nachdem Trump zur Verärgerung israelischer Geheimdienste mit den Russen Fakten geteilt hatte, die er unter höchster Geheimhaltungsstufe erhalten haben soll, war nun angeblich der US-Geheimdienst in Plauderlaune. Nach dem schrecklichen Anschlag in Manchester ärgern sich die Briten darüber, dass Informationen von den Amerikanern direkt zu den Medien durchgesteckt würden und monieren, dass die Ermittlungen dadurch behindert worden seien.

Doch für Donald Trump könnte es sowieso seine erste und letzte Reise als Präsident der Vereinigten Staaten werden, jedenfalls haben das die Recherchen von ZDF Zoom ergeben.

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Die Sendung wurde am Mittwochabend, 24. Mai, ausgestrahlt. Demnach liegen dem ZDF Dokumente vor, die beweisen könnten, dass sich Donald Trump der Beteiligung an einer kriminellen Verschwörung schuldig gemacht hat.

Donald Trump und seine alternativen Fakten

Zunächst wird in der Dokumentation gezeigt, dass Donald Trump spätestens seit 1983 sein ganz spezielles Verhältnis zur Wahrheit hatte. Er erklärte seinen Trump Tower zu einem 68-stöckigen Wolkenkratzer, obwohl das Gebäude nur 58 Stockwerke hat. Bei dem Bau soll Trump mit einem mafianahen Gewerkschaftsboss kooperiert haben. Als das Gebäude fertig war, soll sich dort das organisierte Verbrechen eingekauft und eingemietet haben. Zum Beispiel soll die Taiwanchik Trincher Organization ein ganzes Stockwerk unterhalb von Trumps Penthouse bezogen haben.

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Aus dem Trump Tower sollen Glücksspiel, Erpressung und vor allem Geldwäsche für russische Oligarchen im ganz großen Stil betrieben worden sein.

Was war mit der Luxusvilla in West Palm Beach?

Dort hatte Trump 2004 ein Grundstück mit Villa für 41 Millionen Dollar gekauft. 2008, auf dem Höhepunkt der US-Immobilienkrise, und damit fallender Preise, findet Trump einen russischen Käufer, der ihm 95 Millionen Dollar dafür bezahlt. Davon soll Trump die fällige Rate von 40 Millionen Euro bezahlt haben, an die einzige Bank, die ihm damals noch Geld geliehen hatte: Die Deutsche Bank. Käufer ist Dmitri Rybolowlew, ein auf 7 bis 9 Milliarden geschätzter Oligarch, Präsident vom AS Monaco, dem engste Kontakte in den Kreml nachgesagt werden. Das Grundstück soll Rybolowlew nie genutzt und die Villa inzwischen abgerissen haben.

Sater ist die Schwachstelle

Geschäfte mit Bayrock, die sich ebenfalls im Trump Tower befinden, Tevfik Arif und Felix #Sater könnten Trumps Amtszeit gefährlich werden. Spätestens seit 2007, nach einem Artikel der New York Times, muss Trump über den kriminellen Hintergrund von Sater Bescheid gewusst haben.

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Er wäre verpflichtet gewesen, seine Geschäftspartner zu informieren. Doch statt dessen soll sich Trump bei einem Treffen mit Arif und Sater 2008 sein Schweigen bezahlen lassen haben. Jedenfalls schreibt Sater, nach dem ZDF vorliegenden Dokumenten: „Donald hat dann eine Möglichkeit gesehen, eine Gebühr für sich rauszuholen.“ Laut US Anwälten hat sich Trump spätestens in diesem Moment der Beteiligung an einer kriminellen Verschwörung schuldig gemacht. Das ZDF gibt an, dass Trump eine Stellungnahme zu diesem „ungeheuerlichen Vorwurf“ verweigert habe.

Die Sendung „ZDFzoom: Gefährliche Verbindungen“ ist in der ZDF-Mediathek abrufbar. #Russland