(StS/NYC) #Schleswig-Holstein, Deutschlands skandinavisches Bundesland und schon immer die Bühne für harte Bandagen in der Politik, wählt bald einen neuen Landtag. Bisher regiert die SPD und dank des Schulz-Hype war man sich eines flotten Durchmarsches sicher. Doch plötzlich fangen die Umfragen an, sich zu drehen und deuten auf ein einen Anti-Schulz Effekt. Schon im Saarland hatten die Sozialdemokraten einen herben Dämpfer erlitten. Rächt es sich jetzt, einen abgehalfterten EU-Politiker zum Parteichef gemacht zu haben, der einen Hype auslöste, welcher vor allem ein Medienphänomen war und keine echter Begeisterungssturm von Garmisch bis Flensburg.

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Die SPD geht auf jeden Fall, den aktuellen Umfragen zufolge, mit richtig schlechten Umfragewerten in die Landtagswahlen in #NRW und Schleswig-Holstein.

Das falsche Pferd?

Berliner Kollegen berichten, dass schon jetzt hinter vorgehaltener Hand gelästert wird, Schulz sei das falsche Pferd auf das die SPD gesetzt habe und der Schulz-Hype die bisher schönste "Fake News" des Jahres. Schon die Wahl im Saarland, das 1957 der Bundesrepublik beigetreten ist, war die erste Watsche. Die CDU fuhr ein brutal gutes Ergebnis ein, Schulz hatte darauf keine wirklich erklärenden Worte. Wenn jetzt auch noch in NRW und in Schleswig-Holstein die SPD-Regierungen wackeln oder gar kippen, wird #Martin Schulz endgültig zum Betonschuh für die SPD, der die Partei in die Tiefe reißt. In Schleswig-Holstein steht der sympathische, aber bisher keinem Menschen bekannte CDU-Frontrunner plötzlich mit drei Zählern Vorsprung vor dem allseits bekannten Ministerpräsidenten Torsten Albig von der SPD.

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In aktuellen Meinungsbildern (z.B. im Politibarometer) liegt die CDU dort bei rund 32% und die SPD bei 29%. In Schleswig-Holstein könnten die Grünen dank ihres populären Spitzenmanns die Komplettkatastrophe für das linke Spektrum noch abfedern. In NRW drohen die Ökos dagegen so richtig baden zu gehen.

Zurück ins Tal der Tränen?

In Nordrhein-Westfalen stehen SPD und CDU nach Umfragen sogar gleich stark da. Die SPD der inzwischen ziemlich genervt wirkenden Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird auf nur 32% taxiert. Der farblose CDU-Widersacher Armin Laschet ebenfalls. Doch alleine das ist schon ein Hammer, denn die CDU holte bei der letzten Wahl nur rund 26%. Wie es aussieht, ist die Sozialdemokratie zurück auf dem Weg ins Tal der niedrigen Zahlen. Martin Schulz bewerkstelligt mit seinen Ideen von Vorgestern damit sogar einen noch schnelleren Absturz als der viel solidere Peer Steinbrück vor vier Jahren. Die Menschen lassen sich eben in der heutigen Zeit von künstlichen Hypes nicht mehr verschaukeln. Und dann wäre da noch der Unsicherheitsfaktor AfD. Spannend, spannend...