Es ist unfassbar: Da haben Tierschützer jahrelang gegen die die Versuche an Affen in Tübingen gekämpft, endlich werden die grauenhaften Hirnversuche an den Tieren eingestellt, doch das Martyrium für die gequälten Kreaturen soll kein Ende nehmen. Inzwischen setzt sich auch die weltberühmte Affenforscherin Jane Goodall für die Tiere ein. Sie erklärte bei einem Vortrag an der Universität Tübingen, dass sie die Nachricht begrüße, dass die verstörenden Affenversuche am Max-Planck-Institut abgesetzt worden seien. Traurig sei Goodall darüber, dass die Affen statt an Auffangstationen an andere Labore abgegeben worden seien. Die armen Wesen hätten genug gelitten und hätten es verdient, wenigstens den Rest ihres Lebens nicht in einem Tierversuchslabor verbringen zu müssen.

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Tierschutz: Jane Goodall unterstützt Ärzte gegen Tierversuche

Dort würden die misshandelten Tiere vermutlich zu weiteren Versuchen verwendet werden. Goodall betonte, dass sie Ärzte gegen #Tierversuche, Cruelty Free International und One Voice in ihrer Forderung, Informationen über den Verbleib der Tiere öffentlich bekannt zu geben unterstütze. Die Affenforscherin bat das MPI eindringlich um Mitarbeit, damit die geschundenen Affen in einer Auffangstation untergebracht werden können.

Hintergrund: Grauenhafte Versuche

Durch Undercover-Recherchen deckten Tierschutzorganisationen, darunter Cruelty Free International einen wahren Albtraum über das Leben der Affen in europäischen Tierversuchslaboren auf. Die Affen von Tübingen erlangten dabei traurige Berühmtheit. Ihnen wurden nicht nur Implantate in das Gehirn (siehe Artikelfoto) gesetzt, sie wurden durch Durst gequält.

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Laut den Tierschützern, wurden die Köpfe der Affen fixiert, ständig mussten sie sich zwischen zwei Knöpfen entscheiden, der eine bedeutete einen kleinen Tropfen Wasser, der andere endlosen Durst.

PETA: Das grauenhafte, entlarvende Video

Wo sind die Tiere jetzt? Für die Tierschützer ist diese Frage extrem wichtig. Warum, das zeigt ein entsetzliches Video, welches die Tierschutzorganisation #Peta vor zwei Tagen veröffentlicht hat. Heimlich hatten sie bei Covance Inc., einem der weltweit größten Unternehmen für Tierversuche gefilmt. In das Unternehmen hatte PETA einen Detektiv als angeblichen Mitarbeiter eingeschleust, der dort die grauenhaftesten Praktiken mit ansehen musste und filmte:

Kommentar der Autorin:

Wer dieses Video gesehen hat, wird es wohl kaum wieder vergessen. Diese Praktiken sind so entsetzlich, so bedrückend, so aufwühlend und so unwürdig, dass wohl kein fühlender Mensch so einen Umgang mit Tieren befürworten kann. Ich fordere die sofortige Einstellung aller Tierversuche. Besonders von den Politikern fordere ich: Keinen Cent mehr zur Unterstützung von dieser abartigen Tierquälerei! #Tierschutz