Auf seiner ersten außenpolitischen Reise hat der amerikanische Präsident Donald #Trump viele Beobachter überrrascht, berichtet die angesehene deutsche Zeitung "Die Welt" in ihrer Onlineausgabe vom heutigen Abend. Donald Trump war staatsmännisch und hielt eine große Rede, berichten auch zahlreiche angesehene Nachrichtenagenturen. In der saudischen Stadt Riad warnte Trump die Führer der arabischen Staaten deutlich, aber höflich, dass die Sicherheit der ganzen Welt auf dem Spiel steht, wenn diese Länder nicht aktiver gegen Terroristen vorgehen. Es gehe, so Trump laut Berichten der deutschen "Welt Online" um eine Entscheidung zwischen dem Guten und dem Bösen.

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Islamistische Terrorgruppen würden geistig beflügelt durch "islamistischen Extremismus". Präsident Trump war damit sehr direkt gegenüber seinen Gastgebern, vermied aber jeden Fettnapf.

Bestens vorbereitet?

Der US-Präsident erschien bestens vorbereitet und laut "Welt Online" auch "erkennbar gut beraten". Seine Botschaft sei hart aber sachlich gewesen und frei von zu viel Ideologie, so das Blatt aus dem Hause Springer. Man stehe, so Trump, nicht in einem Krieg der Religionen oder Zivilisationen [VIDEO], sondern zwischen Kriminellen und "anständigen Menschen aller Religionen (...)".

Dennoch klare Kante!

Trotz allem warf der Präsident seine Werte nicht über Bord. Er verdeutlichte, dass er den freiheitliche Gesellschaftsentwurf des Westens verteidigen wolle, vor allem geistig.

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Trotz seiner klaren Worte schlossen der Präsident und seine Delegation in Riad denn auch Wirtschaftsübereinkünfte im Bereich von ca. 350 Milliarden US-Dollar ab. Trotzdem wahrte Trump Haltung. Anders als sein Vorgänger Barack Obama verbeugte sich Trump vor dem saudischen Monarchen nicht, sondern schüttelte die Hand seines Gastgebers herzlich, aber auf Augenhöhe.

Es geht nach Israel.

Spannend wird der nächste Stopp auf Trumps Reise: Israel. Beim Besuch von Palästinenserführer Mahmood Abbas im Oval Office vor kurzer Zeit sprach Donald Trump davon, ein Friedensabkommen in Israel zu finden sei vielleicht leichter als manche Menschen denken. Konkreter wurde er dabei nicht, umso spannender wird sein Besuch im "Heiligen Land".

Günstige Phase?

Trump hat in dieser Frage Rückenwind, denn die offiziell verfeindeten Nationen Israel und #Saudi-Arabien, sind sich untereinander und mit Präsident Trump in gleich mehreren geostrategischen Fragen einig wie nie zuvor. Erstens haben Riad, Jerusalem und Washington gleichermaßen Sorge vor einem zu starken #Iran. Alle drei Länder sind sich auch hinsichtlich des Krieges im Jemen einig, bei dem wiederum der Iran der Gegenspieler ist. Und sie wollen, dass Teheran auf keinen Fall in den Besitz von Atomwaffen gerät. Diese Sorgen schweißen die ungleichen Länder zusammen. Die ganze Welt wartet jetzt gespannt darauf, was Präsident Trump in Israel zu sagen hat.