(StS/NYC) Alle Kinder bis zum vierzehnten Lebensjahr sollen nach dem Wunsch der liberalen #FDP endlich verpflichtend zur Impfung müssen. Einen dahingehenden Antrag haben die Liberalen auf ihrem jüngsten Parteitag mit großer Mehrheit beschlossen. Gesundheitspolitisch ist dies ein Schritt der Vernunft, da viele Eltern unwissenschaftlichen Ängsten aufsitzen und ihre Kinder ungeimpft lassen. Damit gefährenden sie ihren Nachwuchs, aber auch jene Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Wegweisend und gut!

Aufgrund von Verunsicherungen durch "Alternativheiler" und eine allgemeine "Impfmüdigkeit" gefährdeten ständig mehr Eltern das Heil ihrer und anderer Kinder.

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So würden gerade noch 37% aller Kinder ausreichend stark oder überhaupt gegen #Masern geimpft, so die FDP-Jugendorganisation. Eine #Impfpflicht sei deshalb extrem wichtig, findet auch der Deutschen Verband der Kinder- und Jugendärzte.

Gröhe mahnt!

Gesundheitsminister Gröhe von der CDU beklagte neulich ebenfalls, die so genannten "Impflücken" bei jungen Erwachsenen würden stark dazu beitragen, dass gegenwärtig in 2017 mit 410 Fällen bereits mehr Masernerkrankungen als 2016 (325 Fälle) zu beklagen seien. Die Krankheit wird meist unterschätzt, eine Impfung gilt in der Wissenschaft als sicher und nötig.