(QN/NYC) Die Halbinsel #Krim ist seit 2014 eines der heftigst umstrittenen Territorien der Welt. Die Russen meinen, sie hätten sie "heim" geholt, der weitgehende Rest der Welt meint, die Krim sei der Ukraine durch einen russischen Einmarsch und eine als "Volksabstimmung" getarnte Annexion geraubt worden. Wie dem auch sei, die landschaftlich traumhafte Halbinsel ist kein Ziel, das man derzeit als westlicher Tourist ansteuert. Es sei denn man heißt #Ken Jebsen, #Willy Wimmer, Andreas Maurer und Erwin Thoma. Denn diese Herren sind tatsächlich zu einer Krim-Reise der "Delegation für Frieden und Kooperation" aufgebrochen und waren gar nicht mehr einzukriegen vor lauter Jubelmeldungen, wie toll und wunderbar doch jetzt alles ist auf der radikal russifizierten Krim.

Werbung
Werbung

Wie bitte?

Dass Herr Jebsen und sein Dauertalkgast Willy Wimmer von der CDU glühende Putin-Fans sind, dürfte kein Geheimnis sein. Dass Herr Jebsen alles, was ihm über den Weg läuft für eine potentielle Machenschaft oder Verschwörung hält auch. Ein freies Land muss diese Meinungen aushalten. Aber dass ausgerechnet Ken Jebsen, der so sehr seine Unabhängigkeit betont, sich so offensichtlich für die russische Propaganda einspannen lässt, sich ihr sogar mehr als willig hingibt, ist verstörend und entlarvend zugleich.