Es müssen grauenvolle Bilder gewesen sein: Drei mutmaßliche #Islamisten liefen gestern mit Macheten bewaffnet durch die Londoner Kneipenviertel. Wen sie dort trafen, griffen sie mit den gut 30 Zentimeter langen Messern an. Dutzende Londoner und Touristen kämpfen noch zur Stunde mit dem Tod - die Verletzungen, die Macheten erzeugen, sind gravierend. Sieben Menschen haben bislang neben den drei von der Polizei erschossenen Terroristen ihr Leben verloren.

Sie riskierten ihr Leben, um andere zu schützen

Hunderte Kneipengänger taten das, was die Polizei im Terrorfall empfiehlt: Die Ruhe bewahren und gesittet, aber schleunigst verschwinden.

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Ihnen ist mit Sicherheit kein Vorwurf zu machen. Einige Menschen setzten jedoch ihr Leben aufs Spiel, um die mit Sprengstoffgürtel-Atrappen ausgestatteten Terroristen von ihrem grausigen Werk abzuhalten.

Mit Flaschen und Biergläsern gegen 30cm-Macheten

So etwa der BBC-Augenzeuge Gerard, der auf der Insel wie ein Volksheld gefeiert wird. „Ich warf Flaschen, Biergläser, Stühle auf sie. Ich versuchte, so vielen Menschen wie möglich zu helfen, aber ich hatte keine Chance. Wenn ich hingefallen wäre, hätten sie mich wahrscheinlich auch getötet. (...) Sie stachen auf dieses Mädchen ein. Zehnmal, vielleicht 15 Mal. Sie rief mir zu: Hilf mir. Ich konnte nichts tun.“, berichtete er vor laufender Kamera. Bei ihren Taten riefen die Täter immer wieder "Für Allah!".

Ein echter Märtyrer - für Großbritannien

Ein anderer Mann ging noch weiter, berichtete ein anderer Augenzeuge der BBC.

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Er griff die mutmaßlichen Islamisten wohl direkt an, konnte aber nicht viel ausrichten und wurde brutal hingerichtet. Sein Name und seine Geschichte wird er nie erzählen können - obwohl er ein echter Held ist. Wären mehr aus seinem Holz geschnitzt und auch nur zwanzig oder dreißig Briten auf die Terroristen losgegangen, hätte die Tat wohl ein jähes Ende gefunden. Den Willen, in einer derartigen Paniksituation den Mut und die Opferbereitschaft aufzubringen, den ein solches Agieren erfordert, kann man jedoch kaum von jemandem verlangen.

Im Ramadan ist die Anschlagsgefahr besonders hoch

In den nächsten Wochen könnte die Terrorgefahr jedenfalls konstant hoch bleiben. Im Ramadan sollen Muslime besonders fromm sein und laut den Auslegungen von #Terror-Predigern wird ein Märtyrertod in diesem Monat besonders belohnt. #Islamischer Staat