Wie so oft hat der amerikanische Präsident #Donald #Trump mal wieder per Twitter für Aufregung gesorgt und wie so oft in letzter Zeit geht es um die #Russland-Affäre. In Amerika wird, unter anderem durch den Sonderermittler Robert Mueller, untersucht, ob Russland die Wahl zum Präsidenten beeinflusst hat. Jetzt gibt Donald Trump öffentlich bekannt, dass sich niemand Sorgen vor der gesetzlichen Verfolgung machen müsse, schließlich habe er als Präsident uneingeschränkt das letzte Wort. Donald Trump sieht sich nach wie vor als Opfer einer Hexenjagd der Medien.

Gleich drei enge Vertraute von Donald Trump sind in letzter Zeit immer mehr in den Fokus geraten, weil sie während des Wahlkampfes unangemessenen Kontakt zu Russland gepflegt haben sollen.

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Besonders hohe Wellen hatte es geschlagen, als sein ältester Sohn, Donald Trump junior, mit so vielen Belegen konfrontiert wurde, dass er nicht nur ein Treffen mit einer russischen Anwältin einräumte, sondern sogar den vorangegangenen E-Mail-Verkehr veröffentlichte.

Statt Adoption Hillary Clinton

Zunächst hatte Trumps Sohn die Kontakte geleugnet, dann behauptet, es sei nur um Adoptionen von russischen Kindern durch amerikanische Eltern gegangen sei. Am Ende räumte der Junior ein, es sei um belastende Informationen gegen Hillary Clinton gegangen. Allerdings habe die Anwältin nicht geliefert, seine Zeit sei verschwendet gewesen. Mit bei diesem, viel kritisierten, Treffen soll auch Jared Kushner, der Schwiegersohn von Donald Trump und Ehemann von Lieblingstochter Ivanka Trump gewesen sein. Und sogar der damals aktuelle Wahlkampfleiter von Trump soll an dem Treffen teilgenommen haben.

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Zuletzt war dann auch noch der Justizminister Jeff Sessions in die Kritik geraten, er soll 2016 als Mitglied des Wahlkampfteams von Trump mit dem russischen US-Botschafter Wahlkampffragen erörtert haben. Mit seinem Tweet stellt Trump klar, dass sich niemand seiner Unterstützer Sorgen machen muss. Er zwitschert: „Während wir alle darin übereinstimmen, dass der Präsident die vollkommene Macht zur Begnadigungen hat, warum daran denken, wenn bisher das einzige Verbrechen gegen uns gerichtete undichte Stellen sind. Lügenmedien“

Sieht Trump keinerlei Grenzen bei seinen Befugnissen und überlegt er vielleicht sogar sich selbst zu begnadigen, wenn es hart auf hart kommen sollte? Das jedenfalls fragt sich jetzt unter anderem die „New York Times“. Das wäre jedenfalls neu in der Geschichte der USA.

Aufräumen mit alten Tweets

Währenddessen sorgt Trumps neuer Kommunikationschef Anthony Scaramucci für die Entsorgung „digitaler Altlasten“ auf Donald Trumps Twitter-Account. Alte Posts werden teilweise gelöscht. Unter anderem ist dabei ein Lob für Hillary Clinton. Trump habe seine Überzeugungen weiter entwickelt, soll Scaramucci, laut der Tagesschau, erklärt haben.