Die Union aus #CDU/CSU, hat bei der vergangenen Bundestagswahl starke Stimmeneinbußen hinnehmen müssen. Wer jedoch gedacht hat, dass die beiden Schwesterparteien etwas ändern, der hat sich wohl getäuscht.

"Immer weiter so"

Angela Merkel hat mit ihrer CDU unter dem Motto "in einem #Deutschland in dem wir gut und gerne leben" Wahlkampf gemacht. Unter dieser Aussage verstehen die meisten nichts anderes, als "weiter so", doch dies wollen die meisten eben nicht und genau deswegen bekamen die Christdemokraten am Samstag eine schallende Ohrfeige ihrer Wähler. Gerade einmal 26,8 Prozent der Wahlberechtigen gaben der CDU ihre Stimme.

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Wenn man noch die Nichtwähler mit einbezieht, wollen nicht einmal ein Viertel der Bevölkerung #Angela Merkel als "ihr" Staatsoberhaupt.

Doch "Miss Teflon" ließ sich von alledem nichts anmerken, stattdessen äußerte sie nach der Wahl : "Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten".

Keine personellen Konsequenzen

Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), der mit einem Verlust von über zehn Prozent eine richtige "Watschen" von den bayrischen Wählern kassiert hatte, versprach, dass man den Wähler verstanden haben. Doch personelle Konsequenzen scheint niemand ziehen zu wollen. Stattdessen scheint wieder ein munteres "Postengeschachere" bei der Union los zu gehen. Finanzminister Schäuble soll Bundestagspräsident werden. Die bei der Truppe äußerst unbeliebte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will laut "Focus" ihren Posten auf jeden Fall behalten.

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Schließlich habe ja die Truppe ja nicht zu entscheiden wer die Bundeswehr führt. Auch war im Gespräch, dass der bisherige Kanzleramtschef Peter Altmaier, seinen Posten mit dem derzeitgen Innenminister Thomas de Maizière tauscht.

Verursacher sollen die Probleme lösen

Auch wenn es in der CSU rumort, ist es wohl sehr wahrscheinlich, dass Horst "Drehhofer" die Christsozialen wohl im nächsten Jahr in die bayrischen Landtagswahlen führen wird. Die Schmierenkomödianten von der Union werden in den nächsten Wochen noch vermehrt beteuern, dass man die Menschen verstanden habe und man wird die Politik ändern. Nur wie kann sich was ändern, wenn die Problemverursacher immer noch an den Hebeln der Macht sitzen?

Ein glaubhafter Wechsel sieht anders aus, doch die Menschen verstehen es langsam und strafen die Politelite mit ihrer Abwahl ab. So wurde zum Beispiel dem CSU-Politiker Joachim Hermann, der Weg nach Berlin verbaut, da er in seinem Wahlkreis kein Direktmandat erringen konnte.