Rund 30.000 Menschen sind in diesem Jahr zum berühmten Country-Festival „Route 91 Harvest [VIDEO]” in Las Vegas gekommen. Keiner konnte aber glauben, dass man nachdem vor allem im Leben bedauern wird dabei sein zu wollen.

Als der Musiker Jason Aldean sein letztes Lied gesungen hat, hat das alles begonnen: das Schießen, die Schreien, das Zusammenbruch der blutigen Menschen. In einer wilden Panik haben alle nach der Rettung gesucht. Unter freiem Himmel gibt es aber kaum einen Platz, um sich zu verstecken. Das war ein schreckliches Chaos, das am Ort herrschte.

Der Massentäter war der 64-jährige Stephen Paddock, der von seinem Zimmer im 32.

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Stock des Mandlay-Hotels in eine Menschenmenge am Konzertgelände geschossen hat. Was ihn dazu gebracht hat, ist schwer herauszufinden: der Amerikaner hat vor dem Polizeisturm Selbstmord begangen.

Ein Mann mit dem einwandfreien Ruf vs ein professioneller Killer

59 Menschen wurden getötet, noch über 400 verletzt – die Nachfolgen der schrecklichen Tragödie haben die ganze Welt erschüttert. Über die möglichen Motive, die der Schütze verfolgen könnte, wird überall diskutiert. Das Rätsel lässt sich aber nicht so leicht zu lösen, da der Täter nie vorbestraft, weder von Behörden noch Verwandten als verdächtig erfasst wurde. Für seine Glücksspiel-Leidenschaft war er aber gut bekannt. So liegt vielleicht den Grund in seinen möglichen Verlusten? Macht es aber in diesem Fall den irgendwelchen Sinn so viele andere Leute niederzuschießen?

Der Verdacht lag auch auf Paddocks Freundin – Marilou Danley ist Philippina mit australischer Staatsbürgerschaft.

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Kurz vor der blutigen Tat hat sie 100.000 Dollar auf Ihr Konto überwiesen bekommen. Wie aber während der weiteren Exploration herauskam, hat sie keine Ahnung vor Plänen seines Partners gehabt und am Tag des Massakers ist sie beim Familienbesuch auf den Philippinen gewesen.

Ein anderer Terroranschlag des IS?

Die Terrormiliz hat bereits die Verantwortung für das Schusswaffen-Massaker auf sich genommen. Ob Stephen Paddock aber wirklich zur Organisation gehört hat ist zurzeit noch stark zu bezweifeln. Erstens, sind die Ursachen unbekannt, warum der Amerikaner sein eigenes Volk ums Leben bringen würde. Zweitens, berichtet sein Bruder Eric Paddock, dass Stephen kein religiöser Mann war oder jener, der sich viel mit Politik beschäftigt hat.

Eine psychische Störung?

Einer vererbten Erkrankung wird eine weitere mögliche Ursache zugeschrieben. Benjamin Paddock – der Vater des Massenmörders war ein berühmter Verbrecher der Vereinigten Staaten, der als geistig ungesund beschrieben wurde. Ein Missverstand ist aber hier auch nicht zu vermeiden: von seinen Verwandten und Nachbarn wird der Täter als „ganz normaler Mensch“ charakterisiert, bei dem keine psychopatischen oder suizidalen Tendenzen vorkamen.

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Die Gewalt konnte niemand ahnen.

Das mangelhafte Waffenrecht

Noch nie wurde das Waffengesetz in USA so stark kritisiert. Die sozialen Netzwerke sind mit wütenden Posts und Kommentaren überfordert. Die Amerikaner sind empört, dass nichts in Richtung Waffengesetz-Verbesserung gemacht wird. Besonders in dem Staat Nevada gelten fast keine Einschränkungen für den Waffenbesitz. Man kann da bei jedem Waffenhändler eine Waffe kaufen, ohne irgendwelche Erlaubnis, Lizenz oder Krankenkarte dafür zu haben.

Donald Trump wurde des Waffenlobbying und Rassismus beschuldigt, seine eher zurückhaltende Reaktion lässt Viele in verwirrter Verwunderung [VIDEO]. Wird der USA-Präsident nach dem tödlichsten Angriff in Vereinigten Staaten seine Position zum Waffenbesitz ändern? Wird das Vorurteil jetzt widergelegt, dass immer und nur die Nicht-Christen für Terrorismus verantwortlich sind?

Viele Fragen bleiben immer noch offen und es bleibt weiter Raum zum Nachdenken. Man kann nicht genau wissen, ob es irgendwann zur Wahrheit kommen wird, aber was man genau wissen kann, ist, dass hunderte Leben entweder zerstört oder verstümmelt sind, dass die Welt der 21. Jahrhundert als Epoche der Terrorismus zu bezeichnen ist und dass das traumhafte Ende davon bei weitem noch nicht sichtbar ist. #lasvegas #Route91