Tierversuche in der Kosmetik

Obwohl Tierversuche bei Kosmetika seit dem 11. März 2013 EU-weit verboten sind, geben viele Kosmetikfirmen viel Geld dafür aus, illegal ihre Versuche durchzuführen. In Ländern, wie beispielsweise China sind Tierversuche noch vorgeschrieben, sodass einige Firmen dort ihre Experimente an Tieren durchführen. Nur eine geringe Anzahl an Firmen äußern sich zu ihren Vorgehensweisen, denn viele andere entziehen sich geschickt bei Umfragen (z.B. von #Peta) dem Thema. Firmen wissen, dass Aussagen zu diesem Thema ihrem Ruf schaden kann.

Jedoch gibt es einige Firmen, die zugeben mit Tierversuchen zu arbeiten wie zum Beispiel Unilever oder Benefit Cosmetics.

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Eine Liste auf der alle Marken aufgelistet sind, die Tierversuche durchführen, finden man auf der Seite von PETA.

Bei einem der gängigsten Versuche in der Kosmetikbranche wird zur Ermittlung der Haut-/Augenreizung der sogenannte Draize-Test durchgeführt, bei dem Kaninchen verschiedene Testsubstanzen in die Augen geträufelt oder auf rasierte Haut aufgetragen werden. Über mehrere Tage wird die Wirkung der Substanz am Kaninchen beobachtet, wobei sich die Bindehäute entzünden oder Blutungen zum Erblinden der Tiere führen können.

Weitere Infos gibt es bei Ärzte gegen Tierversuche.



Tierversuche in der Medizin

Für medizinische Versuche werden jährlich 3 Millionen Tiere alleine in Deutschland verstümmelt, benutzt und getötet.

Obwohl die Ergebnisse dieser Tests keine zuverlässige Aussage über die Wirkung toxischer Chemikalien oder medizinischer Wirkstoffe auf den menschlichen Stoffwechsel zulassen, werden Kaninchen, Mäuse, Meerschweinchen und andere Tierarten mit giftigen Substanzen zwangsgefüttert oder diese anderweitig zugeführt.

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Dies führt zur Verschwendung öffentlicher Gelder und unnötiger Quälerei unschuldiger Tiere, wobei der medizinische Fortschritt massiv gehemmt wird, da die „Heilung“ von Symptomen an verschiedenen Tieren meist nichts aussagt über die Wirkung am menschlichen Körper.

Verschiedenste Studien (z.B. Food and Drug Administration) von 2012 und 2014 zeigen, dass Tierversuche keineswegs eine präzise Vorhersage menschlicher Reaktionen auf Krankheiten, Symptome oder Medikamente leisten können. Rund 95 Prozent der neuen Medikamente, die Tierversuche bestanden haben, fallen im klinischen Versuch durch und die Prozentzahlen steigen stetig.

Vor allem die #Tierschutz-Organisation PETA setzt sich stark dafür ein, dass so viele Tiere wie möglich aus den Laboren gerettet werden. PETA startet regelmäßige Aufrufe an Tierliebhaber, oder öffnet Leuten mit schockierenden Bildern die Augen und zeigt, wie man als Einzelner zu einer besseren Welt beitragen kann. #Medizin