Es ist wieder passiert und dürfte gerade die weltoffenen Menschen in Köln zutiefst treffen: Während die meisten Menschen in der #Halloween-Nacht in Köln fröhlich feiern wollten, reisten viele alkoholisierte und aggressive Männer, die laut Polizeipressemitteilung vor allem „arabischen und nordafrikanischen Aussehens“ waren, an und störten die fröhliche Stimmung.

Schon ab 20 Uhr registrierte die #Polizei ein ungewöhnlich hohes Besucheraufkommen in der Innenstadt. Angesichts der teilweise stark alkoholisierten und aggressiven Männergruppen wiederholte die Polizei diesmal nicht den fatalen Fehler der Silvesternacht 2015 und forderte sofort Unterstützung durch Polizeikräfte aus dem Umland an.

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Rund 100 Polizeibeamte sollen den Kölnern geholfen haben die Polizeipräsenz in der Innenstadt zu verstärken.

Sofort gegen Männergruppen eingeschritten

Laut Pressemitteilung schritt die Polizei „gegenüber aggressiv auftretenden Störern konsequent ein“. Dabei seien verdächtige Personengruppen überprüft worden. Die Beamten hätten mehrere hundert Personalien festgehalten und eine Vielzahl von Platzverweisen erteilt. Durch das rechtzeitige Einschreiten habe die teilweise aufgeheizte Stimmung wieder beruhigt werden können.

Ein Schwerpunkt der Einsätze sei auf den Kölner Ringen gewesen, wo sich auffällig lange Menschenschlangen vor den Gaststätten, Bars und Diskotheken gebildet hätten. Hauptsächlich hätten die Beamten bei Streitigkeiten und Schlägereien einschreiten müssen. Bisher seien drei Sexualdelikte angezeigt worden, in zwei Fällen hätten die Verdächtigen am Tatort gestellt werden können.

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So soll laut dem "Kölner Express" den Beamten ein 20-jähriger Afghane der Polizei ins Netz gegangen sein, nachdem er in einer Bar an der Schaafenstraße einer Frau an die Brust gegriffen haben soll.

Aus dem Kongo soll ein 56-jähriger mutmaßlicher Täter stammen, der eine Frau auf dem Hohenzollernring ans Gesäß gefasst haben soll. Ein dritter Mann, der ebenfalls eine Frau belästigt haben soll, ist flüchtig. Insgesamt nahm die Polizei in Köln und Leverkusen zwischen dem 31. Oktober 20 Uhr und dem 1. November 8 Uhr 33 Personen in Gewahrsam.

Migranten kommen nicht geplant

Auch in diesem Jahr rechnet die Polizei an Silvester wieder mit einem hohen Aufkommen von Menschen mit verschiedenen Nationalitäten, die nach Köln reisen. Wissenschaftler hätten durch Analyse der Silvesternächte der letzten zwei Jahre ermittelt, dass Köln ein Hotspot sei, an den die Besucher ohne speziellen Plan reisen. Angeblich seien die Männer nicht verabredet, so jedenfalls zitiert die „Kölnische Rundschau“ Professor Andreas Zick von der Universität Bielefeld.

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Auch in Essen soll die Polizei in der Halloween-Nacht von aggressiven #Männerhorden in Atem gehalten worden sein. Am Bahnhof soll es zu tumultartigen Szenen gekommen sein, der Bahnhof soll teilweise geräumt und gesperrt worden sein. Versammelt hätten sich rund 200 Männer, zum Teil verkleidet. Die Nicht-Verkleideten hätten augenscheinlich einen Migrationshintergrund gehabt. Allerdings sei es nicht zu sexuellen Übergriffen oder vermehrten Diebstählen gekommen. Das sollen, laut Polizei, Fake-News sein, die über die sozialen Medien verbreitet worden sein sollen.