Seit 16 Tagen ist nun das argentinische #U-Boot Ara San Juan mit seinen 44 Besatzungsmitgliedern verschwunden und trotz der Hilfe, die #Argentinien vom Ausland erhalten hat, ist es bisher nicht gelungen, das U-Boot auszumachen.

Amerikaner, Russen und sogar der eigentliche Erzfeind Argentiniens (seit dem Krieg um die Falklandinseln) Großbritannien suchen Tag und Nacht nach den Vermissten.

Als nun vom argentinischen Marinesprecher gemeldet wurde, dass nicht mehr nach Überlebenden, sondern nur noch nach Resten des U-Bootes gesucht würde, kam besonders bei den Familienangehörigen die Frage nach den Verantwortlichen auf.

Schon zwischen 2007 und 2010 hatte der ehemalige Unteroffizier José Oscar Gómez einen Korruptionsfall bei den Reparaturarbeiten des Ara San Juans angezeigt.

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Er sprach damals von einer Matrix der #Korruption und deutete an, dass einige der Verantwortlichen Teile des Budgets für die Reparatur unterschlagen hatten. Er wurde damals für diese Anzeige aus der Marine entlassen.

Heute geht die OA, argentinische Anti-Korruptionsbehörde der Anzeige nach und die argentinische Regierung hat schon Kontakt zur deutschen Regierung aufgenommen, um den deutschen Innenminister De Maizière um Unterstützung in der Angelegenheit zu bitten.

Es geht um die Reparaturarbeiten, die laut Aussagen der ehemaligen Regierung unter Cristina Fernández de Kirchner von deutschen Technikern durchgeführt wurden, deren Verträge aber streng geheim seien.

Zwei deutsche Firmen sollen an der Arbeit beteiligt gewesen sein, Hawker GmbH und Ferrostaal GmbH. In Kontakt mit diesen beiden Firmen soll nun mehr Klarheit über die tatsächliche Reparatur und somit auch über mögliche Verantwortlichkeiten geschaffen werden.

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Denn es ist nicht der einzige Vorfall, der aufgrund der alltäglichen und unter der Kirchner- Regierung scheinbar normalen Korruption und Unterschlagung Katastrophen ausgelöst hat.

Wie zum Beispiel das Zugunglück "Once" im Jahr 2012, bei dem mehr als 50 Menschen ums Leben kamen und mehr als 700 Menschen verletzt wurden, als dem Zug in der Einfahrt in den Bahnhof die Bremsen versagten. Nach Aussage von Zeugen war es Gang und Gäbe kein Geld für Instandhaltung der Züge auszugeben, sondern alles mit Draht zusammenzuhalten. Heute stehen die Verantwortlichen vor Gericht und einige sitzen schon im Gefängnis, doch es brauchte einen Regierungswechsel, um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Wie wird es nun mit der Tragödie vor der Atlantikküste Argentiniens weitergehen? Wird es nun auch Jahre dauern, bis die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden? Oder wird diese Schuld für immer auf dem Boden des Meeres verschwunden bleiben?