Das erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man von Singapur hört, ist der legendäre Singapore Sling Cocktail. Der Drink ist heute noch Signature-Drink des altehrwürdigen Raffles Hotels in Singapur.

Bekannt in der Welt ist der kleine Inselstaat südlich von Malaysia auch für seine drakonischen Strafen auf Verschmutzung der öffentlichen Straßen oder dem Essen und Trinken in den U-Bahnen oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Für das Trinken in der U-Bahn wird man schnell mal 5000 Singapur Dollar (ca. 3300 Euro) los. Für das Wegwerfen von Kaugummis auf die Straße kann man sogar mit Stockhieben bestraft werden. Durch diese hohen Strafen ist Singapur aber auch eine der saubersten Metropolen der Welt.

Singapur ist auch eine der teuersten Städte der Welt, sei es nun in Bezug auf das Wohnen, oder das alltägliche Leben. Wer als Tourist hier her reist, muss sich darüber im klaren sein, dass man ein Bier in einer Bar in der Regel nicht für 2-3 Euro bekommt, sondern mindestens mit dem doppelten rechnen muss. Will man in einer der angesagten Rooftop-Bars, wie etwa der 1-Altitude, auf 282 m Höhe auf der Spitze des One-Raffles-Place, oder der Ku Da Te Bar im Marina Bay Sands Hotel, feiern gehen, kostet das Bier gerne einmal 10 Euro.

Zu sehen gibt es in Singapur so einiges. Den besten Überblick bekommt man, wenn man eine Stadtrundfahrt in einer der Hop-on Hop-off Busse unternimmt. Diese fahren fast alle Sehenswürdigkeiten der Stadt an und man bekommt zu jeder Station Wissenswertes in der gewünschten Sprache über den Audio Guide erläutert. Da diese Busse regelmäßig fahren, kann man sie gut als Nahverkehrsmittel benutzen. Für alle weiteren Touren bietet sich das gut ausgebaute und für Singapur billige U-Bahnnetz an. Es hängen überall Pläne mit dem aktuellen Standort und möglichen Weiterfahrrouten aus.

Wenn einem innerhalb der Stadt nach Grün zu mute ist, sind besonders der botanische Garten mit Orchideen-Garten und der Singapur-Zoo zu empfehlen. Auch ein Besuch der Gardens by the Bay lohnt sich jeder Zeit.

Neben den vielen Grünflächen hat Singapur auch architektonisch einiges zu bieten. Abgesehen von den vielen Wolkenkratzern in Downtown, sei hier das Old Hill Street Police Station Gebäude erwähnt. Die Fenster des im neoklassizistischen Stil erbauten Gebäudes sind in den Farben des Regenbogens bemalt. Das Gebäude beherbergt das Ministerium für Kultur, Gemeinschaft und Jugend. Eine Besichtigung der 1842 erbauten St. Andrew´s Kathedrale lohnt sich ebenso, wie ein Besuch des 1899 eröffneten Raffles Hotels, das im Kolonialstil erbaut wurde und noch heute als die Grand Lady of the Far-East gilt.

Dem Nachtleben sind in Singapur keine Grenzen gesetzt. Als Tourist sollte man einmal ein Bier oder einen Cocktail in der 1-Altitude Bar auf 282 m Höhe getrunken, oder die Laser Show des Marina Bay Sands Hotels von der hauseigenen Bar genossen haben. Wer es weniger luxuriös möchte, kommt nachts im arabischen Viertel oder am Clarke Quay auf seine Kosten.

Wer seinen kulinarischen Horizont gerne erweitert und Essen aus aller Welt probiert, ist in Singapur genau richtig. Da hier Menschen so vieler verschiedener Kulturen leben, ist auch das Essensangebot dementsprechend vielfältig. Man muss sich nur in das entsprechende Viertel begeben, z.B. Chinatown oder Little India, und dort durch die Straßen flanieren. Sehr beliebt sind in Singapur so genannte Food Courts. Hierbei handelt es sich meist um größere Hallen, in denen es Verkaufsstellen verschiedener Restaurants oder Imbisse gibt und die Sitzplätze in gemeinsam genutzten Sitzgruppen angeordnet sind.

Singapur bietet sich vor allem als Zwischenstop auf einer Reise nach Südostasien oder Australien an. Andere spannende Reiseziele sind Belize oder Mexico.

Bild: Fabio Hering #Facebook #Hobby #Testbericht