Musik schallt von der bremenvier-Konzertbühne über den Liegehafen; angenehme 27 Grad wärmen die Besucher des internationalen Festivals der Windjammer. Zu Füßen des Klimahauses und zu Wasser fand vom 12. bis zum 16. August die Sail Bremerhaven 2015 statt.

Zu finden waren vorwiegend Segelschiffe, aber auch Motorschiffe und Dampfer zeigten ihre besten Seiten. Die kleinen Boote im Hafen zeigten sich farbenvielfältig mit Flaggen geschmückt und ergaben ein einheitlich weltoffenes Bild.

Bremerhaven ist die  größte Stadt an der Nordseeküste, die seit Jahren von Schiffbau, Schifffahrt und der Hafenwirtschaft lebt. Die Sail wird hier alle fünf Jahre veranstaltet und auch dieses Jahr konnten die rund eine Million Besucher ihren Aufenthalt bei Bratwurst, Eis und traditionell-maritimem Essen (Fisch in diversen Zubereitungsarten) genießen.

Die kostenlose Besichtigung einzelner Schiffe war möglich. So lag auch der Ostindienfahrer „Götheborg“ aus Schweden im Liegebecken von Bremerhaven.  Der originalgetreue Nachbau entspricht einem Handelsschiff, welches 1745 ein Schiffbruch erlitt und dessen Wrack 1984 von Meeresarchäologen wieder aufgefunden wurde. Von 1995 bis 2004 wurde der Nachbau angefertigt und fuhr ab da bereits mehrere Häfen weltweit an. Insgesamt weist das Schiff eine Länge von 58,5  Metern, eine Breite von 11 Metern und eine Höchstgeschwindigkeit von 11 Knoten auf.  Auf den Schiffen war ein weiter, schöner Ausblick vom Liegehafen über den Deich hinaus auf das Meer garantiert. Dazu wehte auf den Decks eine angenehme, kühle Meeresbrise durch die Gesichter der Gäste. Die polnische „Dar Młodzieży“  konnte ebenfalls  besichtigt werden. Dieser 110 Meter lange Nachbau dient heute als Trainingsschiff für angehende Offiziere der Handelsmarine. Einige Schiffe boten darüber hinaus Schifftörns an, welche meist als Halbtagestouren gestaltet waren.

Bereits auf der Hinfahrt war die gute Stimmung bemerkbar. So sangen zum Beispiel geburtstagsfeiernde Gäste in Vorfreude auf das Santiano-Konzert am Donnerstagabend lautstark „Männer mit Bärte“ oder „Es gibt nur Wasser“. Zur Überbrückung bis zum Abend und zur Unterhaltung durch den Tag war am Hafen eine Bühne von bremenvier aufgebaut, auf deren Stage  mehrere Künstler spielten. Am Samstagabend zeigte sich das Höhenfeuerwerk als das Highlight des Festivals bevor am Sonntag nach dem Mittelaltermarkt die ersten Segler wieder ausliefen.

Einsatzkräfte von THW, Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr waren auf dem Wasser und an Land einsatzbereit.

 

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