Aber, aber, wer wird denn gleich in die Luft gehen?

An eine alte Zigarettenwerbung muss man denken. Aber ist es nicht wirklich so, dass viele sagen:

"Dann gehen wir halt in die Luft"

Wir hatten weltweit 2015 über 3,3 Milliarden Flugpassagiere. Jetzt hat sich die Branche aber das Ziel gesetzt, bis 2030 sieben Milliarden Menschen durch die Luft zu transportieren, wobei die große Menge dann natürlich Urlaubsflüge und Kurztrips sind. Offenbar will die Branche hier durch "Masse" die bestehenden Probleme lösen, über die noch 2014 heftig diskutiert wurde. Die Lobby ließ auch schnell verbreiten, man könne "wegen der angespannten Lage keine Umweltschutzauflagen verkraften"! Denn immer stärker dringen die enormen Umwelt- und Gesundheitsschäden, durch die Luftfahrt verursacht, zu Tage.

Zu Beginn der Urlaubszeit mahnten das Umweltbundesamt und Naturschützer die Bürger, wegen #Klima- und Umweltschäden, auf #Flugreisen möglichst zu verzichten. (Quelle dpa, faznet). Da hat sich das UBA weit aus dem Fenster gelehnt. Respekt!

Freilich hat der Flugverkehr eine hohe Bedeutung für jeden Staat und somit schaut man noch auffälliger weg, als bei der Autobranche. Und die Billigflieger ermöglichen heute Kurztrips zum Taxipreis.

Ob sich die enormen Probleme der Branche so lösen lassen. Denn auch hier ist die "eierlegende Wollmilchsau" noch nicht gefunden und wir alle haben einen "Preis für den Billigpreis" zu zahlen. Immerhin ist das Problem mit der giftigen Kabinenluft - dem aerotoxischen Syndrom - mittlerweile in Einzelfällen als Berufskrankheit anerkannt.

Selbst Bundestagsabgeordnete mussten sich beschimpfen lassen, weil sie es debattierten, nachdem es zu Beinahe-Abstürzen kam.

Milliarden-Verluste:

Eine Branche im Sturzflug

Den europäischen Airlines geht es schlecht. Sie fliegen Verluste ein. Den Airline-Managern gehen die Rezepte aus: Sie können nur noch brutal sparen. Damit vergraulen sie Passagiere, Bodenpersonal und Stewardessen. Denn die Einsteigerlöhne sind teilweise so niedrig, dass dieses Personal Zuschüsse für die Krankenkasse braucht. «Man stelle sich das vor: Eine börsennotierte Firma zahlt so schlecht, dass sie einen Teil des Personals subventionieren lässt», so ein Kabinenchef.

Wird auch am Kerosin gespart?

Ryanair soll durch restriktive Treibstoffpolitik Passagiere gefährdet haben: drei Maschinen mussten notlanden. Das spanische Verkehrsministerium leitete Ermittlungen gegen die Billigfluggesellschaft ein. Denn je weniger #Kerosin an Bord ist, um so kostengünstiger fliegt man.

Aus Insiderkreisen hört man immer wieder, dass man mit bestimmten Additiven auch die "Reichweiten" der Flugzeuge erhöht. Dem Kerosin wird nicht nur 10 % BIO-Treibstoff beigemengt, sondern auch weitere KEROSOLE genannte Additive. Selbst mit aus der Raketentechnik kommenden "Mischungen", die ein Drittel mehr Reichweite bringen, hat man experimentiert, um Kosten zu sparen.

Ein Grund für das "Chemtrail"-Phänomen?

Harmloser gefrorener Wasserdampf soll es sein, das UBA spricht von "künstlichen Zirren", die am Himmel stehen bleiben, aus welchen es nie regnet, die aber weltweit 7 % des Himmels bedecken und so zur Erderwärmung beitragen!

Wer hier eine vermeintliche Verschwörungstheorie zu erkennen meint, kann selbst ein einfaches Experiment durchführen: Man nehme eine Flightradar-App und überprüfe die Flughöhe der Airlines, die solche kilometerlangen äußerst zähen Fahnen an den Himmel zaubern - in Berlin ständig bei weit unter 2000 m - in trockene warme Luft hinein, wie die Wettersondendaten des Observatorium Lindenberg zeigten. "Kondensstreifen" können das wohl nicht sein? Höchst unwillkommen, weil gerade auch weitere Kumpanei zwischen Autobranche und Politik ans Tageslicht kommen.

In den USA ist eine stattliche Riege namhafter Anwälte am Ball. Sieben Milliarden Flugpasagiere? Können wir gerne machen - aber nicht zu Lasten der Umwelt bzw. Gesundheit der Menschen!