Und tatsächlich, nach dem kurzen Prozedere fand ich mich in Orlando wieder. Nach einer kurzen Landung in Miami, wurde ich mit anderen Teilnehmern, die ich zuvor bei einem Bewerbungsgespräch in Berlin kennenlernte, abgeholt und in das Verwaltungsbüro geschafft, wo wir auf Zimmer Aufgeteilt wurden und eine kleine Einweisung erklärt bekommen haben, wie die nächsten 2 Wochen auszusehen haben. Das war schon relativ hart, da mit der langen Flugzeit, der Wartezeit, der Fahrt von Miami nach Orland und dem erklärendem Ablauf mittlerweile 26 Stunden und 43 Minuten verstrichen sind, ohne auch nur einmal die Augen zu zu machen. Ja ich habe tatsächlich die Zeit bis auf die Minute abgezählt aufgrund von Müdigkeit und dem Zuckerschock von zu viel Redbull.

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Endlich durfte ich mein Apartment beziehen und machte mich auf den ersten Schock gefasst. Eine Achter-WG bestehend aus vier Italienern, einem Norweger und zwei weiteren, die aus Ghana stammten. Damit war die Chaos-Truppe um Mich, Jack, Luigi, Michelle, Sandor, Quicke, Allen und Rex geboren. Und es war fantastisch! Ein Kulturschock auf positive Art und Weise. Verschiede Lebensweisen trafen aufeinander und kommuniziert werden konnte nur auf englisch. Hammer, genau das hatte ich mir gewünscht. Die Unterhaltungen gingen Stunden über Stunden. Von der Herkunft, über die Erlebnisse und die Erwartungen in den USA. Es war unglaublich zu sehen, dass man nicht der einzige war, dem es genau so ging und dann auch noch aus verschiedenen Welten, vereint unter einem Gedanken. Livin' the Dream.

Die folgenden Tage waren eher unspektakulär, da es sich meist um Schulungen handelte, die wirklich über 12 Stunden täglich liefen und das über den Zeitraum von zwei Wochen.

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Nochmal zur Info, gearbeitet werden sollte im Verkauf von „deutschen“ Artikeln und im Service, wo man Brezel und Bier und zum größeren Teil warme Mahlzeiten im Restaurant servieren musste. Aber das Unternehmen war bekannt für großartige Arbeitsbildungsmaßnahmen und das machte sich in den zwei Wochen bemerkbar. Nun ging auch die Arbeit endlich los. Und es war die härteste Zeit, die ich wohl je erleben durfte.

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