Ob auf Entdeckungsreise im berühmtesten Kunstfestival Kala Ghoda oder ruhig und besinnlich in der berühmtesten Moschee Mumbais, Haji Ali. Mumbai ist eine der größten Städte in Indien und hat sehr viel zu bieten. Zaid Reshamwala ist in Mumbai aufgewachsen und kennt die Stadt wie seine Westentasche. Hier eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten, die erlebt werden müssen:

Das Kala Ghoda Festival

Das berühmteste Kunstfestival der Stadt zieht Leute aus aller Welt an, über 150.000 Menschen pro Jahr. Es bietet Sehenswertes über Film, Tanz, Fastfood, Literatur, Musik, streetart etc. an. Kala Ghoda ist Hindi und bedeutet „schwarzes Pferd“.

Werbung
Werbung

Es bezieht sich auf das Pferd vom Prince of Wales, der in der Kolonialzeit in Indien regiert hat. Die schönsten Kunstwerke dieses Festivals sieht man bei Nacht. Es wird viel mit Licht gespielt. So gibt es beispielsweise einen weißen Wunschbaum oder weiße Glühbirnen, die einer Blumenwiese ähneln. Auch gibt es verschiedene Darstellungen mit Pferden. Das Schönste besteht aus weißen Dosen und lässt das Pferd fantastisch aussehen.

Elco Market

Elco Market ist der Markt, in dem man am günstigsten shoppen gehen kann. Dort wird alles Mögliche verkauft von Schmuck bis Kleidungsstücken bis hin zu indischen Souvenirs. Eine in Indien übliche Fußkette bekommt jeder für 1,40 €. Eine Sache sollte jedoch jeder wissen:" Auf dem Markt ist Feilschen Gang und Gebe, weil die Preise immer ungefähr zehnfach höher sind als im Normalfall", verdeutlicht Reshamwala.

Werbung

Außerdem gibt es die verschiedensten exotischsten Drinks wie Zuckerrohrsaft oder Kokosnusssaft. Ein Genuss, den sich keiner entgehen lassen sollte.

Haji Ali

Die berühmteste Moschee der Stadt liegt genau am Strand und erscheint wie aus „Tausend und einer Nacht“. „Es ist die einzigste Moschee, in der auch Frauen eintreten können“, erklärt Reshamwala. Das ist der Grund, warum die Gebetsbereiche für Frauen und Männer getrennt sind. Vor dem Eingang muss jeder seine Schuhe ausziehen und sich Füße, Hände und Gesicht waschen. Das gehört zu jedem Moscheegang dazu. Das Beste kommt jedoch immer zum Schluss. Der Innenraum glitzert wie eine Schatzkammer. Verschiedene arabische Schriftzeichen sind an den Wänden sichtbar. In der Mitte steht das blumenübersähte Grab einer religiösen Persönlichkeit.

Gateway of India

Das Gateway of India ist genau vor dem Arabischen Ozean. Dort gibt es mehrmals am Tag Schifffahrten, die auf das Meer blicken lassen. Mehrere traditionell aussehende Schiffe stechen in See.

Werbung

Um das Gateway of India gibt es Gebäude im Kolonialstiel. Ein paar Persönlichkeiten wie Swami Vivekananda haben von hier aus Indien verlassen. Vivekananda war eine gebildete Persönlichkeit in Indien und ist am 31. Mai 1893 nach Amerika ausgewandert.

Dharavi

„Dharavi ist das größte Slum in ganz #Asien“, betont Reshamwala. Hier leben rund 1.000.000 Menschen. Die Hütten sind aus provisorischen Gegenständen gebaut. Es gibt einen großen Mangel an Hygiene und Sicherheit. Teilweise steigen Gerüche von Fäkalien in die Luft.Trotz alledem scheinen die Menschen glücklich zu sein. Dieser Lebensstandart ist zur Normalität geworden. Aus Sicherheitsgründen sollte jedoch jeder nur in Begleitung durch das Slum gehen.

Bandstand

„Mumbai ist die #Metropole mit einer der höchsten Mieten der Welt“, versichert mir Zaid Reshamwala. In Bandstand findet man nicht nur das Meer, sondern auch die Villa des größten Bollywoodstars der Welt, Shah Rukh Khan. Die aktuellsten Filme sind „Raees“, „Fan“ und „Dilwale“. Jedoch hat er auch viele, berühmte Songs gesungen wie „Ein göttliches Paar“, „Solange ich lebe“ und „Josh-mein Herz gehört dir“.

#Tourismus