Bella Italia,

wo bist du? Was machst du?

Mehr als 20 Jahre ist es nun her als ich das letzte Mal hier war. Was hat sich verändert, was ist geblieben?

Die Anreise mit dem Flugzeug direkt nach Lamezia verlief problemlos, doch leider hat das Warten auf die Koffer fast genauso lange gedauert wie der Flug, was mir bei der geringen Anzahl an Fluggästen eher ein Rätsel ist. Auch die Suche nach meinem Mietwagen Anbieter benötigte einige Nachfragen bei der etwas gelangweilten Dame am Info-Schalter. Man möge verzeihen, denn es ist Nachsaison. Kundenorientierung sieht allerdings anders aus. Nachdem nun endlich die Autovermietung gefunden war, gab es zur positiven Überraschung einen weitaus besseren Mietwagen als gebucht.

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Nur musste ich auch den erst einmal auf dem Parkplatz suchen, da er natürlich nicht da stand wo er sein sollte.

Fahrt nach Santa Maria

Capo Vaticano

Wer nun aber gedacht hätte daß man seine Unterkunft ganz einfach mit dem Navigationssystem findet sah sich aber gewaltig getäuscht. Denn die angegebenen Daten stimmten natürlich nicht mit der richtigen Adresse überein. Erst nach langem suchen und nachfragen bei einheimischen Bewohnern und einer Restaurant-Mitarbeiterin, die schließlich vorweg fuhr, konnte die Unterkunft gefunden werden.

Eins muss man den Italienern lassen, hilfsbereit sind sie.

Etwas abgelegen am Hang aber mit Blick über das Meer präsentierte sich nun das Haus. Vorhanden war eigentlich alles was man zur Selbstversorgung braucht. Etwas schmuddelig und abgenutzt, aber für den günstigsten Preis noch akzeptabel.

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Schnell musste man aber feststellen dass die Saison schon im September zu Ende ist und es nicht ganz einfach ist gleich in der Nähe Einkaufs Möglichkeiten zu finden. Ohne Auto wäre man hier aufgeschmissen.

Ausflüge auf abenteuerlichen Straßen und versteckter Umgebung

Nur schwierig gewöhnt man sich an die engen, verwinkelten, steilen Straßen durch die das Navigationssystem führt. Des öfteren dachte ich das kann nicht der richtige Weg sein. Leider muss man bei der herrlichen Natur immer wieder feststellen, dass Umweltschutz hier ein Fremdwort ist. Selten habe ich so eine verdreckte Gegend in heutiger Zeit in Europa gesehen. Einige Orte bilden die Ausnahme, wie auch Santa Maria. Andere sind dafür umso mehr vermüllt. Da stellt sich mir halt die Frage: Bella Italia, wo bist du und was machst du bloß aus deiner Schönheit?

Um nochmal auf die Ausgangsfrage zu kommen, was sich geändert hat oder geblieben ist. Kaum etwas hat sich geändert in den letzten Jahren. Hilfsbereite Menschen, wunderschöne Strände und Natur und keinerlei Umweltbewusstsein.

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Spanien Katalonien #Deutschland #Europäische Union #Mafia