Gute Nachrichten für Couch-Potatoes:

Eine neue Studie aus Dänemark liefert erstaunliche Neuigkeiten: Exzessives Joggen ist nicht gut für die #Gesundheit, im Gegenteil: es kann diese sogar gefährden.

Zwölf Jahre lang haben Forscher aus Dänemark Gesundheitsdaten von mehr als 1.500 Menschen, darunter mehr als 1.000 Jogger/innen, ausgewertet und miteinander abgeglichen. Dabei wurde deutlich, dass moderates Laufen gesund ist und damit das Herz-Kreislaufsystem stärkt und Muskeln und Sehnen fit hält. Dies ist nun zunächst keine wirkliche Neuigkeit.

Wirklich bahnbrechend - und eine hervorragende Ausrede für Sportmuffel - ist jedoch die Erkenntnis, dass maximal dreimal pro Woche gelaufen werden sollte und dabei eine Zeit von zweieinhalb Stunden auch nicht übertroffen werden sollte. Dreimal die Woche eine halbe Stunde langsames Joggen sind also völlig ausreichend und gesundheitsfördernd. Die Sterblichkeitsrate sinkt!

Die Erklärung liegt dabei auf der Hand: Wer über Jahre hinweg anstrengend und exzessiv läuft und dabei lange Strecken in schnellem Tempo beinahe jeden Tag bevorzugt, der riskiert Schäden für Herz, Kreislauf und Wohlbefinden. Auch für das psychische Wohlbefinden ist ein moderater Ausdauersport förderlicher als eine komplette Verausgabung aller Kräfte.

Die dänische Studie wird von einer großen amerikanischen Studie bestätigt. Diese untersuchte etwa 55.000 Menschen und konnte dabei festhalten, dass drei Stunden Jogging in der Woche nicht gesünder ist als tägliches Joggen mit einer Dauer von nur 10 Minuten. Gegenüber Nichtläufern jedoch verlängert sich die Lebensdauer im Schnitt um 3 Jahre, wenn man regelmäßig moderat laufen geht - das ist die "schlechte" Nachricht für richtige Sportmuffel... Aber keine Angst: Laufen Sie langsam (weniger als 10km/h), das ist gesünder als schnelles Rennen.

Überfordern Sie sich also nicht und seien Sie nicht zu streng mit sich selbst... Und wer nicht laufen will oder kann, sollte spazieren gehen: 15 Minuten schnelles Wandern ersetzt fünf Minuten Jogging!

Diese neue Studie ist also keine Ausrede für Sportmuffel, aber eine Argumentationshilfe für all diejenigen, die sportlich immer zu neuen Höchstleistungen angetrieben werden ohne dies zu wollen. Und sie ist ein Plädoyer für den Spaß am #Sport und die psychischen und physischen positiven Veränderungen, die bereits bei "kleinen" sportlichen Betätigungen erkannt werden können.

Also ran an die Laufschuhe :)