Für den 26-Jährigen Steffen Ludwig aus Köln begann seine Laufbahn als Fitness- und Ernährungscoach mit seiner Ausbildung zum Koch, in der es oft nicht leicht hatte und körperlich herausgefordert war. "Ich war  früher etwas korpulenter. In der Küche herrscht ständiger Stress, man muss zum Beispiel super schnell in den Keller rennen und Dinge holen, weil sie fehlen um ein Gericht anzurichten. Unter anderem ist sehr heiß in der Küche, und als Dicker hatte man es echt nicht einfach", erinner sich Steffen. Im Fach Ernährungslehre in der Berufsschule lernte der Kölner jedoch sehr schnell viel über dieses Thema und begann sich mit seinem eigenen Gewicht und seiner Ernährung auseinander zu setzen und so erzählt er: "Irgendwann stellte ich mich
morgens auf die Waage und sie zeigte 119,9 Kg an. Ab dieser Sekunde habe ich mir geschworen "Steffen, du nimmst jetzt ab!" Der junge Mann meldete sich noch am selben Nachmittag im Fitnessstudio an und nahm
seinen Wunsch, Gewicht zu verlieren äußerst ernst. Nach und nach machte er Trainierscheine, um das Training auch richtig auszuführen.

"Ich hatte immer Angst, Übungen falsch auszuführen und so meinem Körper zu schaden. Eigentlich hatte ich nie die Absicht andere Leute zu trainieren, aber als ich dann immer mehr und bessere Erfolge für mich verbuchen konnte, mich viele Leute drauf ansprachen, half ich diesen Leuten, Ihr Ziel zu erreichen und machst somit dein Hobby zum Beruf", erzählt er euphorisch.

Sein Training teilt sich in dabei in drei Aspekte, wobei Steffen seinen Kunden beim Training die Geräte und die korrekten Bewegungsabläufe zeigt. Dazu gehört es auch, ihnen klar zu machen, was sie beim Ausführen falsch machen können. Die zweite Basis stellt dann der Einkauf dar, bei dem der Coach mit einigen Klienten direkt im Supermarkt zeigt, wobei es bei einer gesunden Ernährung ankommt, was sie essen dürfen und sollen und was ein absolutes No-Go im Rahmen einer gesunden Ernährung ist. "In diesem Zusammenhang weise ich sie auf die Fallen Lebensmittelindustrie hin", grinst er. Die dritte Säule seines Programms stell das Kochen dar und so schildert Steffen: "Ich gebe zusätzlich Kochkurse, um meinen Kunden zu zeigen das auch gesund lecker sein kann!" Sein Kundenstamm ist dabei nicht eingrenzbar, sondern nimmt eine breite Palette von jung bis alt sowie von dick bis dünn an und vor allem wenden sie sich mit den unterschiedlichsten Zielen an den erfahrenen Fitness- und Ernährungscoach. Gerade das macht es so spannend, es ist immer wieder eine neue Herausforderung für mich einen neuen Kunden fit zu machen. 

Wie schon gesagt, jeder Mensch und Körper ist einzigartig! Und die Erfolge sprechen für sein Programm, wobei der Abnehm-Rekord eines Kunden bei 58 Kilo lag. "Da war selbst ich mehr als baff", kommentiert
der Sportexperte. Sicherlich ist es nichts Neues, dass ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung einhergeht. Doch nicht jeder Coach verknüpft beide Bereiche so intensiv miteinander. Gerade bei einem intensiven Training sollte jeder Trainierende generell wissen, was er tut und was er isst. Das schließt ausreichend Protein, Fett und in kleineren Mengen Kohlenhydrate mit ein. Gerade das Protein stellt den
wichtigsten Baustein des Trainings dar.

Allerdings gibt es dem Experten zufolge aber verschiedene Körpertypen. Aus diesem Grund konzipiert Steffen für jeden Kunden einen speziellen und individuell zugeschnittenen Ernährungsplan, der zum Beispiel aus
den Ernährungsformen Low-Carb, High-Carb oder Low-Fat, bestehen kann. "Jeder Mensch ist einzigartig sag ich immer, man kann nicht pauschal sagen, iss das selbe wie dein Trainingspartner und du hast dieselben
Erfolge", fasst er seine bisherigen Erfahrungen zusammen. Für Steffen stand deshalb von Anfang an fest, dass erst die tief greifende Kombination beider Bereiche erfolgsversprechend ist. Seiner Meinung nach, "macht man Bauchmuskeln in der Küche". Das heißt, dass man trotz hartem Training nie ein Sixpack aufbauen kann, wenn die Ernährung nicht stimmt! "Viele sagen immer, es ist 30% Training und 70% Ernährung, ich für meinen Teil sehe es 50:50. Was bringt mir eine super Ernährung, wenn ich mir nicht total den Arsch aufreiße im Studio? Anders herum: Was bringt es mir, wenn ich mir den Arsch im Studio aufreiße, aber mich schlecht ernähre?

Deshalb ist für mich beides gleich wichtig! 100% saubere Ernährung und 100% hartes Training ergeben 100% Erfolg!", meint er sehr selbstbewusst und resolut. Er selbst hält sich an seine disziplinierten Grundsätze und trainiert fünf bis sechs Tage in der Woche, wobei dieses neben Krafttraining im Fitnessstudio auch ein Ausdauertraining, das auch mal bei passendem Wetter draußen stattfinden kann, nach einem strikten Trainingsplan umfasst.

Fitness ist für den Kölner selbst ein Lifestyle geworden, der mit einem starken Willen beginnt und bei dem es weder Ausreden, Stops oder Winterpausen gibt. Viel eher sieht er es als Einzelkämpfer-#Sport, bei
dem es keinen Auswechselspieler gibt. Das Allerwichtigste ist immer am Ball bleiben und Gas geben! Doch ganz so hart geht er nicht mit seinen Klienten ins Gericht und drillt sie nicht pausenlos. Gerade bei sportlichen Erfolgen und Fortschritten sollte man sich ab und an auch etwas gönnen, um sich so für seine Leistungen zu belohnen und er schließt lachend ab: "Eine oder zwei Schlechte Mahlzeiten in der Woche lassen dich nicht fett werden, genau wie du von ein oder zwei gesunden Mahlzeiten nicht abnimmst!"