Die #NBA-Finals sind gespielt. Die Golden State Warriors setzten sich in der Finalserie der amerikanischen Basketballliga, der stärksten BBall-Liga der Welt, gegen die Cleveland Cavaliers durch. Während beide Teams, insbesondere das Team aus Oakland (Bay Area, neben San Francisco), mit tollem Offensiv-Basketball begeisterten, sind die ehemaligen Star-Vereine von der Ost- und Westküste, nur noch Zaungäste.

Celtics und Lakers spielen keine Rolle mehr

Die beiden NBA-Vereine mit den meisten Titeln, die Los Angeles Lakers und Boston Celtic, sind in der heutigen NBA in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Während die Boston Celtics den Rebuildingprozess nach den Abgängen der Big Three, Paul Pierce, Kevin Garnett und  Ray Allen, bereits in die Wege geleitet haben, stehen die Los Angeles Lakers erst am Anfang.

Die L.A. Lakers haben seit Shaq nichts mehr gewonnen

Die Lakers haben es nach den Abgängen von Shaquille O'Neal und Pau Gasol nicht geschafft adäquaten Ersatz zu finden. Der einzige Top-Spieler in Reihen der Lakers ist Kobe Bryant, der mit seinen 36 Jahren und hohen Verletzungsanfälligkeit das Team jedoch nicht mehr alleine tragen kann. Seit 2010, dem Jahr des letzten Titels der Lakers (gegen die Celtics), ging es nur noch bergab für die "Purple and Gold". Sogar die ewigen Verlierer, die Los Angeles Clippers, haben Kobe Bryant und Co mittlerweile den Rang abgelaufen und begeistern die Massen mit ihren Starspielern Chris Paul, Blake Griffin und DeAndre Jordan. Sogar der langjährige Meistercoach der Boston Celtics, Doc Rivers, trainiert lieber die Konkurrenz. 

L.A. Lakers mit Trainerkarussel und Fehltransfers

Die Lakers hatten beim diesjährigen NBA-Draft den 2. Pick und wählten einen jungen Point Guard. Dass sie überhaupt diesen Möglichkeit bekamen den zweiten Spieler zu wählen, lag nur daran, dass sie in der letzten Saison mit dem vorletzten Platz in der Western Conference extrem schlecht abschnitten. 21 Siege und 61 Niederlagen standen zu Buche, eine katastrophale Leistung für einen Verein, der 16 NBA Championships gewonnen hat.

Bringt Aldridge den Umschwung?

Da Kobe Bryant  ein exorbitant hohes Gehalt bezieht, waren in den letzten Jahren die Transfers der Lakers eher mittelmäßig. Vorbei die Zeiten wo Shaq, Malone oder Gasol noch nach L.A. getradet werden konnten. Die Luxury Tax, eine Steuer die ab Überschreitung eines Salary Caps (Gehaltsgrenze) eintritt, macht teure Transfers quasi unmöglich. Dabei sind die NBA-Teameigentümer zudem von Profit getrieben, im Gegensatz zu den Scheichs und sonstigen Milliardären im europäischen Fußball.

Nun aber scheint der Umschwung für die Lakers möglich: denn LaMarcus Aldrige, der Big Man der Portland Blazers, ist Free Agent, also ohne vertragliche Bindung, und kann sich sein nächstes Team aussuchen. Die Los Angeles Lakers und Houston Rockets sind seine Favoriten. Sollte sich Aldridge für das Team von Kobe entscheiden, könnte eine Rückkehr in die Playoffs im Jahr 2016 durchaus möglich sein. Mit den jungen Spielern wie dem Draft-Pick Russel, Randle und vielleicht Jeremy Lin (Linsanity) ist vielleicht sogar noch mehr drin. Kobe wird wohl seine letzte Saison spielen, mit LaMarcus könnte er seine Karriere mit einem sechsten NBA-Titel krönen. Vorausgesetzt er bleibt verletzungsfrei. Man darf gespannt sein!