Die französische Sportzeitung L'Equipe meldet heute, dass Zlatan Ibrahimovic wohl doch beim französischen Hauptstadtklub Paris-Saint-Germain bleiben wird. In italienischen Medien war bereits kompoltiert worden, dass der schwedische Stürmerstar zum AC Mailand wechseln würde, wo er von 2010 bis 2012 unter Vertrag stand und gleich in seiner ersten Saison den Meistertitel holte.

 PSG setzt auf Ibra

 Der Vertrag von Ibra beim amtierende Ligue-1-Champion PSG läuft noch bis 2016. Ein Treffen in Doha, mit Klubbesitzer und Präsident Nasser al-Khelaifi aus Katar, soll zu einem Konsens geführt haben: der PSG setzt auf Ibra. Auch aus dem Kreise des Spielers ist zu hören, dass alles in Ordnung ist.

Gerüchte waren aufgekommen, nach denen der AC Mailand großes Interesse an einer Rückkehr Ibrahimovics haben sollte. Nun scheinen aber alle Spekulationen vom Tisch, Ibra kann ganz entspannt in den wohl verdienten Sommerurlaub fahren. Mit 19 Toren in 24 Meisterschaftsspielen hat Zlatan, wie er von den eigenen Fans liebevoll genannt wird, maßgeblich zur Titelverteidigung der Pariser Startruppe beigetragen. 

Gleichwohl wurde beim Treffen mit Nasser al-Khelaifi, der den katarischen Investmentfonds Quatar Investments Authority vertritt, der schwedischen Torkanone keine Aussicht auf eine Vertragsverlängerung gemacht. Mit dann 34 Jahren bleibt abzuwarten ob Ibra nochmal bei einem Top-Klub landen kann, bei entsprechender Top-Bezahlung versteht sich. Sollte bis zum 31. August doch noch ein Angebot für den Schweden bei den katarischen PSG-Besitzern eingehen, könnte es vielleicht nochmal spannend werden. Aktuell sieht es jedoch so aus als würde Paris-Saint-German, auch aufgrund des Financial Fair-Plays, der hohe Transfers begrenzt, den jetzigen Kader größtenteils beibehalten.

Wie reagiert Cavani?

 Mit dem Verbleib von Ibrahimovic wird vor allem interessant sein, wie der andere Top-Stürmer im Team, Edinson Cavani, reagieren wird. Der notorisch unzufriedene Uruguayer, der meist auf den Außenbahnen zum Einsatz kommt, um Ibrahomiv mit Torvorlagen zu füttern, ist mit seinem Status bei den Parisern schon seit längerer Zeit unzufrieden. Er würde gerne in der Sturmmitte spielen, wo er seinen Torriecher, wie zu Zeiten als er noch der Goalgetter des SSC Nepals war, voll ausspielen kann.

Derzeit weilt Cavani mit seiner Landesauswahl in Chile, bei der Copa America. Nach Ende des Wettbewerbs könnte der Uruguayer seine Wechselabsichten publik machen. Juventus Turin, Champions League Finalist, Atletico Madrid und auch Manchester United, das Team von Louis van Gaal, sollen bereits ihre Fühler ausgestreckt haben.

Für Nasser al-Khelaifi kommt ein Wechsel Cavanis jedoch nicht in Frage, handelt es sich doch um einen Spieler, der noch bis 2018 unter Vertrag steht und diese Saison eine deutliche Leistungssteigerung hingelegt hat. Ibrahimovic war recht verletzungsanfällig in der vergangenen Saison und Cavani ist nicht der schlechteste Back-Up. Gespräche mit Cavani sollten daher im Sommer stattfinden, um seine Wechselgedanken ad acta zu legen und sogar eine Vertragsverlängerung zu erreichen. Cavani wird jedenfalls ab dem 15. Juli zur PSG-Mannschaft stoßen, die dann auf Testspiel-Tournee in den USA geht. Genau wie Ibra!   #Fußball