Joachim Löw muss umplanen

Gestern trainierte Marco Reus noch mit der Nationalmannschaft. Jetzt gibt es eine Hiobsbotschaft: Der 26-jährige Fußballprofi fällt für die EM-Qualifikation gegen Schottland und Polen aus. Die Mediziner der Nationalmannschaft diagnostizierten ein gebrochenes Endglied der linken großen Zehe. Laut DFB-Informationen hat sich Reus die schmerzhafte Verletzung im Spiel gegen Hertha BSC zugezogen. Die weitere Behandlung der Verletzung solle beim BVB erfolgen. Für die EM-Qualifikation muss Bundestrainer Löw nun umdisponieren. Er hatte Reus fest in sein Offensiv-Konzept eingeplant.

Verletzungspech begann bereits 2014

Marco Reus wird mittlerweile vom Verletzungspech verfolgt. Im letzten Testspiel vor der WM gegen Armenien hatte er im Juni 2014 einen Syndesmose-Teilriss und einen Bandausriss am linken Sprunggelenk erlitten. Deshalb fiel Reus dann für die WM in Brasilien aus. In einem Interview mit dem "kicker" schilderte Reus seine Enttäuschung: "Für mich ist ein Traum zerplatzt. Wenn man dann noch sieht, wie die WM endet, tut das doppelt weh, dass ich nicht dabei sein konnte." Im September 2014 zog er sich beim Hinspiel gegen Schottland einen Außenbandteilriss am linken Fuß zu. Im November setzte sich die Pechsträhne des BVB-Profis fort. Eine Bänder- und Sehnenzerrung sowie ein Knochenödem am linken Sprunggelenk waren die Ursachen für eine längere Zwangspause. Nun kommt aktuell auch noch seine schwerwiegende Zehenverletzung dazu.

Vertrag beim BVB bis 2017

Marco Reus ist ein echter Dortmunder Junge, wurde am 31. Mai 1989 in der Ruhrgebietsstadt geboren und wuchs zusammen mit seinen beiden älteren Schwestern in den Stadtteilen Körne und Wickede auf. Er ist seit 2011 Mitglied der deutsche Nationalmannschaft und steht seit 2012 bei den Dortmundern unter Vertrag. Der 26-Jährige hat sich bis 2017 vertraglich an den BVB gebunden und setzt allen Wechselgerüchten entgegen: "Ich bin echt glücklich, für den BVB zu spielen. Mir ist jetzt erstmal wichtig, gesund zu werden. Alles  andere schiebe ich zur Seite, weil es für mich- Stand jetzt - unwichtig ist."

jh

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