Der #FC Barcelona hat wahrlich schon ruhigere Tage erlebt als diese. Während die Mannschaft in der Liga dem Erzrivalen Real Madrid hinterherläuft und eine mögliche Unabhängigkeit Kataloniens für Irritationen über die baldige Ligazugehörigkeit auslöst, stand nun auch noch Javier Mascherano vor Gericht und Joan Laporta schießt scharf gegen den aktuellen Präsidenten Josep Bartomeu.

Lionel Messi und Javier Mascherano vor Gericht

Javier Mascherano musst sich heute, ähnlich wie zuvor bereits Lionel Messi, aufgrund von Steuerhinterziehung vor einem spanischen Gericht verantworten.

Dabei hat insbesondere Barcelonas argentinische Nationalspieler Javier Mascherano in dieser Woche wirklich viele negative Einflüsse zu verkraften. Am Wochenende schickte ihn der Schiedsrichter nach einer Beleidigung mit der roten Karte früher zum Duschen und heute musste er sich vor einem spanischen Gericht aufgrund von Steuerhinterziehung verantworten.

Die Gerichtsverhandlung von Javier Mascherano dauerte allerdings lediglich 55 Minuten. Im Detail ging es darum, dass Mascherano, ähnlich wie sein Teamkollege Lionel Messi, die Einkünfte aus den Bildrechten in den Jahren 2011 und 2012 nicht angeben hat. Insgesamt wartet auf Mascherano damit eine Nachzahlung in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Wenigstens seine Sperre für den Ligabetrieb fällt mit zwei Spielen deutlich geringer aus als erwartet, so dass der FC Barcelona nicht allzu lange auf seinen Mittelfeldmotor verzichten muss.

Joan Laporta und Josep Bartomeu im Krieg der Präsidenten

Derweil bahnt sich der Streit des aktuellen Präsidenten des FC Barcelona Josep Bartomeu und dem ehemaligen Präsidenten Joan Laporta zu verschärfen. Dabei bezeichnete Laporta Bartomeu als „notorischen Lügner“ und kritisierte ihn auf äußerste dafür so viel Einfluss beim FC Barcelona an den Scheichs aus Qatar abgegeben zu haben. Insbesondere die Finanzsituation stößt Jose Laporta übel auf. Auch wenn die Schatzmeisterin des FC Barcelona, Susana Monje, vor einigen Tagen sagte der Klub sei so stabil wie nie, allerdings betonte Laporta, dass Barca sich dadurch in eine Abhängigkeit von Qatar begeben habe.

 

Bildquelle: Facebook / FC Barcelona #Fußball #Sport