Es war die Nachricht des Tages: Der von Krisen geplagte Zweitligist SC Paderborn hat Stefan Effenberg als neuen Trainer verpflichtet. Effenberg erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Die Hoffnungen auf den 47-Jährigen sind groß. Stefan soll den Erstliga-Absteiger rasch aus der Krise führen. Bereits am kommenden Freitag sitzt Effenberg bei der Begegnung gegen Eintracht Braunschweig auf der Bank.

Ab sofort weg von Sky

Bei #Sky reagierte man sportlich, aber mit einer Träne im Auge. Man trennt sich natürlich im Guten: Dem Branchendienst dwdl.de bestätigte Sky, dass Stefan Effenberg ab sofort nicht mehr als Experte für den Bezahlsender tätig ist. Auch für viele Sky-Abonnenten ein Verlust. Erst im August hatte der Ex-Profifußballer in "Effes Bundesliga Check" kein Blatt vor dem Mund genommen und sehr kompetent einen Ausblick auf die aktuelle Saison gegeben. Seine Meinungen waren bei Zuschauern gefragt. Immerhin fast ein Jahrzehnt lang.

Effenberg hat mit seiner Meinungsstärke bereichert

"Mit Stefan Effenberg verlieren wir einen herausragenden Experten, der die #Fußball-Übertragungen von Sky in den vergangenen neun Jahren mit seiner Expertise und Meinungsstärke enorm bereichert hat", sagte Burkhard Weber dem Medienmagazin. Der Chef vom Live-Sport auf Sky dankte Effenberg für die gute Zusammenarbeit. "Es freut mich unheimlich, dass Stefan nun die Chance bekommt, seine fußballerische Kompetenz auf der Trainerbank unter Beweis zu stellen", so Weber gegenüber dwdl.de weiter.

Comeback wie bei Ottmar Hitzfeld jederzeit möglich

Als Ersatz wird Sky kurzfristig keinen neuen Experten in die Sendungen holen. Die bereits geplanten Einsätze von Effenberg übernehme die verbleibende Besetzung. In jedem Fall stünde Stefan die Tür jederzeit offen, so Sky. Dass Comebacks bei Sky funktionieren, zeigt das Beispiel Ottmar Hitzfeld. Als er den FC Bayern noch einmal trainierte, setzte er beim PayTV-Sender zunächst aus. Im August 2008 kehrte er als Experte zu Sky zurück.

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