Dass bei #Real Madrid der Trainerstuhl schnell rotiert, dürfte längst bekannt sein. Dass es jedoch so schnell geht, kommt dann doch etwas überraschend. Real Madrid hat heute offiziell bestätigt, dass man sich von Raffael Benitez als Cheftrainer trennen  und ihn durch Zinedine Zidane ersetzen wird. Damit könnten sich die Bedingungen für Gareth Bale, #Cristiano Ronaldo und Toni Kross ändern.

Das Vertrauen in Benitez ist ausgeschöpft

Zu Beginn der Saison noch vom Präsidenten Perez als "der beste Trainer, den [er] je hatte" gepriesen, darf Benitez nun nach nur einer Hälfte der Saison seine Koffer packen. Schon seit seiner Ankündigung hatte Raffael Benitez schlechte Karten. Weder mit den Fans, noch mit den Stars um Cristiano Ronaldo, Toni Kroos, Gareth Bale und Co. wurde er je so richtig warm.

Obwohl zu Beginn der Saison die Ergebnisse seiner Verpflichtung Recht zu geben schienen, konnte er mit seiner Idee und seinem Spielkonzept niemanden so richtig überzeugen. Niederlagen ließen nicht lange auf sich warten. Die empfindliche 0:4 Klatsche im heimischen Stadion gegen den Erzrivalen FC Barcelona war der vorläufige Höhepunkt der Talfahrt, von der sich Real Madrid einfach nicht zu erholen scheint.

Benitez setzte dem Ganzen sogar noch einen drauf, als er im Pokal einen nicht spielberechtigten Spieler spielen ließ und so für den peinlichen Ausschluss Real Madrids aus dem Ligapokal sorgte. Dennoch sprach ihm die Vereinsführung das Vertrauen aus, welches nun offenbar nach einem erneuten Patzer in der Liga, der ein Heranrücken an die Tabellenspitze verhinderte, verbraucht ist.

Zinedine Zidane bereit für den Job? Ausscheiden aus dem Pokal ein Vorteil?

Dass Zinedine Zidane als Reals Wunschlösung für den Trainerposten der Zukunft galt, ist kein Geheimnis. Ein Engagement mitten in der Saison ohne Vorbereitung für jemanden, der noch keinen großen Verein trainiert hat, könnte sich jedoch schwierig gestalten. Als Spieler gilt Zidane als einer der Besten aller Zeiten, doch leider darf er auf dem Feld nicht aktiv mitwirken und muss es schaffen, die Mannschaft zu motivieren sich für den Rest der Saison reinzuhängen und in den verbleibenden Wettbewerben das Beste draus zu machen.

Das frühe Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb könnte Real dabei sogar zu Gute kommen. Die Saison in Spanien ist lang und die Konkurrenz ist in allen 3 Wettbewerben vertreten. Vor allem der Pokal zehrt mit seinen Hin-und Rückspielen arg an den Kräften. Die Kunst ist es, die Kräfte einzuteilen, um am Ende oben zu stehen, diese Sorgen hat Real nicht mehr. Auch für Cristiano Ronaldo und Toni Kroos könnte sich dies als Vorteil erweisen.

Es ist eine große und schwierige Aufgabe und für Zidane durchaus gefährlich, da der Geduldsfaden in Madrid sehr dünn ist, jedoch gibt es im Weltfußball bereits einen Fall, bei dem ein früherer Spieler aus der Not heraus die erste Mannschaft übernehmen musste und durchaus erfolgreich war, der Name : Pep Guardiola.

Der Rest ist Geschichte. #Fußball