Seit Monaten fliegt #Cristiano Ronaldo drei bis viermal pro Woche nach Marokko um sich dort mit Freunden zu treffen. Hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass er dort seinen Partner Badr Hari trifft. Auch wenn portugiesische Medien Ende Dezember berichtet hatten, dass Cristiano Ronaldo in Marokko eine Freundin besuchen würden, konnten sie die Gerüchte um die Homosexualität des Fußballers nicht unterbinden. Real Madrid hat dem portugiesischen Superstar nun verboten weiterhin nach Afrika zu fliegen. Dabei wirft sich die Frage auf, ob es den Verantwortlichen nur um sportliche Aspekte geht oder vielmehr darum, ein Coming-out von Cristiano Ronaldo zu verhindern.

Ist Cristiano Ronaldo homosexuell?

Die Gerüchte um eine mögliche Homosexualität von Cristiano Ronaldo gibt es nicht erst seit gestern. Im Jahr 2009 äußerte Paris Hilton erstmals ihre Bedenken in der Öffentlichkeit und im Jahr 2013 antworte US-Superstar Rihanna auf die Frage nach eine Affäre mit dem Fußballer von Real Madrid, dass sie eine Vielzahl an schwulen Freunden hat. Im Jahr 2014 häuften sich dann die Gerüchte um das Liebesleben von Cristiano Ronaldo.

Im Sommer wurde er auf seiner Yacht in Südfrankreich dabei fotografiert, wie er einem Freund ans Glied fast und dabei eine Erektion hat. Richtig angeheizt wurde die Gerüchteküche allerdings durch den französischen Sportjournalist Daniel Riolo der in der TV-Show „Touche pas à mon sport“ behauptete, dass Cristiano Ronaldo schwul sei und nur nach Marokko fliegen würde, um dort Zeit mit seinem Partner dem Kickboxer Badr Hari zu verbringen. In der Tat haben die beiden eine Vielzahl an gemeinsamen Bilder, die darauf schließen lassen, dass die beiden mehr sind als Freunde.

Cristiano Ronaldo äußert sich nicht zum Liebesleben

Portugiesische Medien hatten nun geschrieben, dass sich Cristiano Ronaldo in Marokko regemäßig mit dem Model Melanie Martin treffen würde und so probiert die Gerüchte im Keim zu ersticken. Fragwürdig ist es jedoch, warum die Geschichte so plötzlich nach den Gerüchten um Badr Hari öffentlich wurde und es kaum gemeinsame Bilder gibt

Auf die Gerüchte um Badr Hari angesprochen äußerte sich Cristiano Ronaldo im Dezember nicht. Gegenüber Antena 3 sagte er lediglich, dass er momentan unter seinen Möglichkeiten spielen würde, da er einige private Probleme hätte. In der Jonathan Ross Show beantworte der Star von Real Madrid die Frage nach jemand Speziellen in seinem Leben mit den Worten „Es gibt ein paar. Ich muss herausfinden, wer besser ist.“.

Outing von Cristiano Ronaldo schädlich für Real Madrid?

Laut der spanischen Zeitung El Confidencial hat Florentino Perez, der Präsident von Real Madrid, den Ausflügen seines Superstars nun einen Riegel vorgeschoben. Er ist davon überzeugt, dass die Vielfliegerei negative Auswirkungen auf die Leistung von Cristiano Ronaldo hat. Doch noch vielmehr soll sich Perez laut El Confidencial darum sorgen, dass die Treffen mit Badr Hari negative Auswirkungen auf das Image von Real Madrid und Cristiano Ronaldo haben könnten. Anscheinend haben die Verantwortlichen Angst, dass ein Coming-out des Portugiesen die Karriere von CR7 und die Einnahmen des Vereins negativ beeinflussen könnte.

Real Madrid hat allein im Jahr 2014 1,4 Millionen Trikots verkauft, wovon laut Angaben der Bild rund eine Million die Aufschrift von Cristiano Ronaldo trugen. Dies entspricht in etwa 60 Millionen Euro an Gewinn für Real Madrid. Ein Großteil wird dabei in dem katholisch geprägten Südamerika und muslimisch geprägten Teilen von Asien abgesetzt. Hier würden wahrscheinlich weniger Trikots verkauft werden, wenn Cristiano Ronaldo sich outen würde. Zudem soll der Verein Angst haben, dass sich ein Bekenntnis negativ auf die Mannschaft und die Werbeverträge des Portugiesen auswirken könnte. Sollten die Anschuldigungen stimmen, wäre dies ein Armutszeugnis für den Profifußball und ein weiterer Beweis dafür, wie schwierig es homosexuelle Fußballer tatsächlich haben.

Bildquelle: Badr Hari, Cristiano Ronaldo / Instagram