Die deutsche Nationalmannschaft, welche ohne den gesperrten Innenverteidiger Mats Hummels, sowie auch ohne den verletzten Stürmer Mario Gomez ins spiel ging, musste sich heute dem Gastgeberland Frankreich im Halbfinale mit 2:0 geschlagen geben. Die Partie wurde auf ZDF übertragen. Trotz großen Engagements und guten Torchancen musste sich die deutsche Nationalmannschaft um Kapitän #Bastian Schweinsteiger aus dem Turnier verabschieden.

Nach einer rasanten temporeichen Partie im Stade Velodrome in Marseille, in der Frankreich lediglich in den ersten 10 Minuten das Spiel machte, fiel zunächst unglücklicherweise in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Elfmeter das 1:0 für Frankreich. Der an diesem Abend mit schönen Szenen aufgefallene Kapitän Bastian Schweinsteiger, sah aufgrund eines Handspiels, welcher den Elfmeter verursachte, nicht glücklich aus. Dieser Rückstand ließ die deutsche Nationalmannschaft jedoch in der zweiten Halbzeit kalt und sie drängten auf den Ausgleich. Einige Chancen spielten sie heraus. Sowohl Abwehrspieler Bendedikt Höwedes vom Fc Schalke 04, als auch Joshua Kimmich vom Fc Bayern München, hatten den Ausgleichstreffer auf den Fuß. Das Glück war heute jedoch nicht auf deutscher Seite, zumal Abwehrchef Jerome Boateng verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Dies war ein herber Rückschlag für das Team von Jogi Löw. Als jedoch aufgrund eines Fehlpasses von den sonst so starken Joshua Kimmich in der 72. Spielminute das 2:0 fiel, war die Entscheidung dann gefallen. Beide Treffer für die Franzosen, erzielte der bei Atletico Madrid spielende Antoine Griezmann. Auch in Schlussminuten kämpfte der Weltmeister, doch leider ohne Erfolg. Die deutsche Nationalmannschaft reist also morgen wieder zurück nach Deutschland.

Der Gastgeber Frankreich, für den auch Kingsley Coman vom deutschen Rekordmeister Bayern München nominiert ist, trifft am Sonntag im Finale auf Portugal mit ihren Superstar Cristiano Ronaldo vom spanischen Champions League Sieger Real Madrid. Gastgeber Frankreich versucht also nachdem sie schon bei der WM 1998 im eigenen Land Weltmeister wurden, nun auch 2016 im eigenen Land Europameister zu werden.

 

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