Der #Hamburger SV präsentierte sich im Heimspiel gegen den FC Bayern München stark verbessert und verpasste einen Punktgewinn bei der 0:1-Niederlage gegen den Rekordmeister nur um wenige Minuten. HSV-#Trainer #Bruno Labbadia scheint seine Mannschaft also noch zu erreichen, ungeachtet dessen spielt sich abseits des Rasens weiter eine unwürdige Posse um den 50-jährigen Übungsleiter ab. Die schlechteste Rolle spielt dabei Dietmar Beiersdorfer als Vorstandsvorsitzender des HSV. Nach dem Spiel gegen die Bayern verweigerte Beiersdorfer seinem angezählten Trainer zum wiederholten Male die Rückendeckung und befeuerte damit die Diskussion um einen möglichen Nachfolger des einstigen Retters.

Vom "Hamburger des Jahres" zum Sündenbock

Noch vor knapp einem Jahr wurde Bruno Labbadia in der Kategorie Sport zum "Hamburger des Jahres 2015" gewählt. Im April 2015 übernahm der gebürtige Darmstädter den HSV in höchster Abstiegsnot und hielt den Bundesliga-Dino in einer dramatischen Relegation gegen den Karlsruher SC in letzter Minute in der höchsten deutschen Spielklasse. Es folgte eine vergleichsweise ruhige Saison 2015/16, welche Bruno Labbadia mit dem HSV auf Platz 10 und damit fern jeder Abstiegssorgen abschloss. Nach nur einem Punkt aus fünf Spielen ist die Trainerdiskussion in Hamburg wieder allgegenwärtig. Mangelnde Spielentwicklung, fehlendes Konzept für die Defensive oder falsche Aufstellungen sind nur einige der Vorwürfe, denen sich Labbadia seit Saisonbeginn ausgesetzt sieht.

Mannschaft und Fans stehen zu ihrem Trainer

Die deutliche Leistungssteigerung des HSV gegen Bayern München lässt den Schluss zu, dass Bruno Labbadia seine Mannschaft noch erreicht. René Adler, der unter der Woche durch eine Unsicherheit noch die Niederlage beim SC Freiburg verschuldete, wuchs über sich hinaus und hielt seinen Kasten bis zur 88. Minute sauber. Der späte Siegtreffer der Bayern durch Joshua Kimmich könnte sich nun zum Knockout für Bruno Labbadia als Trainer des HSV auswachsen. Nach Spielende wurden Trainer und Mannschaft von ihren Anhängern lautstark gefeiert. Zumindest die HSV-Fans geben Bruno Labbadia also noch die Rückendeckung, die sich ein Trainer gerne auch von seinen Vorgesetzten wünschen würde, in diesem Fall u.a. von Didi Beiersdorfer.