Was seit Wochen gemunkelt wurde, ist nun endlich offiziell: Toni Kroos verlängerte am Mittwoch seinen ursprünglich bis 2020 laufenden Vertrag bei #Real Madrid um zwei weitere Jahre. Sein Jahresgehalt wird von 12 Mio. Euro brutto auf 20 Mio. brutto erhöht, was ihn zum bestbezahltesten deutschen Fußballer aller Zeit macht. Bisher hatte Thomas Müller mit einem Jahresgehalt von 15 Mio. Euro diesen Titel inne. Im übrigen steigt Kroos damit im vereinsinternen Ranking auf eine Stufe mit den bisherigen Topverdienern #Cristiano Ronaldo und Gareth Bale auf, die beide auch ungefähr 20 Mio. Euro pro Jahr verdienen. Das wird zwar vermutich nicht all zu lange so bleiben, da schon seit Monaten bekannt ist, dass Real Madrid die Verträge mit ihren beiden Superstars ebenso frühzeitig verlängern will und diese damit ebenfalls auf eine ordentliche Gehaltserhöhung hoffen können.

Dennoch dürfte Toni Kroos sehr glücklich mit seinem neuen Arbeitspapier sein, da es ein Ausdruck der Wertschätzung ist, die er sich inzwischen in Madrid verdient hat. Der zu Beginn noch aufgrund von seinem unspektakulärem Spiel und seinem teils emotionslosem Auftreten auf dem Platz kritisierte Mittelfeldregisseur spielte sich innerhalb der vergangen Jahre immer mehr und mehr in die Herzen der Fans. Eine überragende Passquote von 91% bei über 5000 gespielten Pässen sagt eigentlich schon alles aus. Wer früher James oder Isco statt Kroos in der Startelf gefordert hat, da diese kreativer und trickreicher sind als der Deutsche, der schlägt heute die Hände über dem Kopf zusammen wenn Kroos nicht in der Startelf steht. Wenn er früher als kalt oder emotionslos betitelt wurde, so gilt er heute als Ruhepol.

Steht Kroos in der Startelf, so gibt es den Fans von Real Madrid ein Gefühl von Sicherheit. Und genau deshalb macht diese Vertragsverlängerung für Verein und Spieler absolut Sinn. Fans und Verantworliche dürften beruhigt sein, da es in den letzten Wochen immer wieder Gerüchte um ein Interesse von den beiden Klubs aus Manchester am Greifswalder gab. Da dem Verein eine Transfersperre über die nächsten beiden Transferperioden droht und man daher im Falle eines Abgangs keinen Ersatz hätte verpflichten können, war es um so wichtiger den umworbenen Achter langfristig an sich zu binden. Und für Kroos dürfte klar sein, dass er seinen Stammplatz, sofern er weiterhin die geforderte Leistung bringt, damit nur noch weiter gefestigt haben dürfte. Aber auch abseits des Platzes fühlt sich Kroos immer wohler in Madrid. Bei der Pressekonferenz zu seiner Vertragsverlängerung kündigte er an, seine Interviews demnächst in Spanisch zu geben und sprach sogar über ein mögliches Karrierenende in Madrid. #Fußball