Allen Unkenrufen zum Trotz ist Ex-Nationalkeeper #Tim Wiese mit einem Sieg in seine zweite Karriere als Wrestler gestartet. Im Rahmen eines #wwe-Events in München besiegte Wiese in einem "Six-Man-Tag-Team-Match" an der Seite von Cesaro und Sheamus die "Shining Stars". Dass das gegnerische Trio in der Szene den zweifelhaften Ruf als Fallobst genießt, tat der guten Stimmung in der Olympiahalle keinen Abbruch. Schließlich war es "The Machine" - so Wieses Kampfname als Wrestler - der den entscheidenden "Finisher" zeigte und damit für den Sieg im ersten Kampf als Wrestler sorgte.

Fußball und Wrestling - Tim Wiese fährt zweigleisig

Nach dem erfolgreichen Auftritt vor rund 10.000 begeisterten #Wrestling-Fans sind sowohl Tim Wiese als auch die WWE an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert. Der Vertrag galt zunächst zwar nur für die Show in München, jedoch befindet sich das Management des Ex-Fußballers in Verhandlungen über weitere Auftritte von "The Machine" im Frühjahr 2017. Ende Februar 2017 sind vier WWE-Shows in Düsseldorf, Nürnberg, Hannover und Regensburg geplant - gut möglich, dass Tim Wiese alias "The Machine" bei diesen Events erneut im Ring zu sehen sein wird.

Aber auch die Karriere als Fußballer scheint für Tim Wiese eine Fortsetzung zu finden. Beim SSV Dillingen, Tabellenletzter der Kreisliga Nord Donau soll der DFB-Pokalsieger von 2009 künftig zwischen den Pfosten stehen. Den SSV-Vorsitzenden Christoph Schilling und Tim Wiese verbindet eine langjährige Freundschaft.

Sackgasse 1899 Hoffenheim

Über Fortuna Köln und den 1.FC Kaiserslautern fand Tim Wiese den Weg zum SV Werder Bremen. An der Weser erlebte Wiese zwischen 2005 und 2012 die erfolgreichste Zeit als Fußballer. Höhepunkte waren der Gewinn des DFB-Pokals 2009 sowie die Nominierung für den DFB-Kader bei der WM 2010 in Südafrika. Der Wechsel im Sommer 2012 von Werder Bremen zur damals aufstrebenden TSG 1899 Hoffenheim sollte sich für Tim Wiese jedoch zur fußballerischen Sackgasse entwickeln. Unter Markus Babbel noch zum Kapitän ernannt folgte unter den Trainern Marco Kurz und Markus Gisdol der steile Abstieg zur Nummer 3 unter den Torhütern der TSG. Nach der Aussortierung aus dem Profi-Kader aus disziplinarischen Gründen wurde Wiese im Januar 2014 vom Trainings- und Spielbetrieb endgültig freigestellt. Erst mit Ablauf des Vertrags im Sommer 2016 war der Weg in den Wrestling-Ring für "The Machine" endgültig frei.