Am 15. Spieltag siegte Leipzig wieder, Latza erlegte den HSV im Alleingang und ein Trainerwechsel zeigt wieder einmal Wirkung

Einseitiges Spitzenspiel

Ohne Torschuss, keine Tore. Berlin schaffte es nicht die Leipziger Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen, obwohl Trainer Dardai mit Ibisevic und Schieber gleich zwei Stürmer aufgeboten hatte, um im Spitzenspiel RB in der Tabelle unter Druck zu setzten. Leipzig hingegen zeigte, wieso sie um den Titel mitspielen. Mit viel Tempo und Spielwitz stellte RB die Hertha Defensive immer wieder vor große Probleme. In der 40. Minute spielte Keita, Werner frei. Dieser ließ sich nicht im Strafraum fallen, sondern vollendete cool ins untere Eck.

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Auch nach dem Gegentreffer zeigten die Berliner keine Reaktion und ließen weiterhin zu viele offene Räume. In der 62. Minute war es dann so weit. Nach einer Ecke war Willi Orban mutterseelenallein und köpfte den 2:0 Entstand. Leipzig übernimmt mit dem Sieg vorübergehend die Tabellenführung und kann den Vorsprung auf Dortmund ausbauen.

Trainerwechsel zeigt Wirkung

Unter der Woche überraschte der FC Augsburg mit der Entlassung von Trainer Dirk Schuster. Es soll sich dabei um sportlich unterschiedliche Ansichten gedreht haben. Gladbach wollte vor der Winterpause noch eine Serie starten, um die unteren Regionen der Tabelle zu verlassen. Das Team von Trainer Andre Schubert war zwar optisch überlegen, doch es konnte die massive Augsburger Hintermannschaft nicht bezwingen. Der Vorwurf an Dirk Schuster war, dass er sein Team zu defensiv eingestellt hätte, aber auch im Spiel gegen die Borussia war nicht viel von der Augsburger Offensive zu sehen.

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Ein Standard brachte die Entscheidung. Der Ex-Gladbacher Hinteregger köpfte eine Ecke zum Sieg der Fuggerstädter. Der FCA kann damit den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern und kontte sogar die Gladbacher in der Tabelle hinter sich lassen.

Dreifacher Latza erlegt den HSV

Die Hamburger wollten nach zuletzt zwei Siegen ihre Serie ausbauen und die Mainzer in den Abstiegskampf hineinziehen. Zwar ging der HSV durch Bobby Wood in Führung und hatte auch danach noch Chancen das Ergebnis auszubauen, doch Danny Latza war nicht aufzuhalten. In der 35. Minute klärte Douglas Santos den Ball nicht richtig und die Kugel landete direkt vor Latzas Füßen, der den Ball aus 14 Metern im Tor unterbrachte. Es brauchte 33 Bundesligaspiele bis der 27-jährige ein Tor für den FSV erzielen konnte und dann gleich drei Mal. Das zweite Tor war fast eine Kopie des Ersten. Spahic blockte einen Ball, der direkt vor Latzas Füßen landete. Nächster Schuss, nächstes Tor. Aber der Defensive Mittelfeldspieler hatte noch nicht genug. In der 67. Minute machte er es noch einmal. Natürlich stand er nach einem Abpraller richtig und jagte den Ball unhaltbar in die Maschen. Mainz kann durch den Sieg sorglos in die Winterpause gehen, wohingegen die Hamburger durch Siege von Ingolstadt und Darmstadt wieder auf den letzten Platz fallen könnten. #Bundesliga #15Spieltag #HSVMainz