#Doping-#Russland sollte 2018 keine Fußballweltmeisterschaft ausrichten dürfen

Freitag der 9. November 2016 war kein glorreicher Tag für den russischen Sport. Der Bericht, der von der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) beauftragte McLaren-Report vom Ermittler Richard McLaren, enthüllte schockierende Tatsachen. Zwischen 2011 und 2015 gab es systematischen Dopingbetrug. Weit mehr als 1.000 Sportler haben mittels Doping ihre Leistung erhöht. Von russischen Spezialisten wurden massenhaft Urinproben gefälscht. Die Spitzensportverbände und das IOC (Internationales Olympisches Komitee), werden die einzelnen Vorfälle prüfen und dann strafrechtlich verfolgen.

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Welche Konsequenzen hat der veröffentlichte McLaren-Report?

Das Internationales Olympisches Komitee muss sich mit weit mehr als 1.000 Dopingfällle bewerten. - Die Welt-Anti-Doping-Agentur wird jeden überführten Sportler seinem Verband melden. Die zuständigen Richter müssen den Tatvorwurf überprüfen. Den Dopingsündern wird dann Gelegenheit gegeben sich zur Tat zu äußern. Die Urinproben werden ggf. im Beisein eines vom Täter beauftragten Beistands (Rechtsanwalt, Wissenschaftler) erneut geöffnet. Danach wird Fall vom zuständigen Justiz bewertet und der Täter, wenn er überführt wurde, verurteilt.

Bei mehr als 1.000 Fällen darf damit gerechnet werden, dass es zu Folgeprozessen kommen wird.

Wie fühlen sich die betrogenen Sportler, die erst mit jahrelanger Verspätung ihre olympische Medaille erhalten? Wurde Russland von Welt Anti Doping Agentur (Wada) und dem Internationalen Olympischem Komitee (IOC) bevorzugt behandelt? Wurde die Sorgfaltspflicht verletzt?

Die echten Olympiasieger wurden um Sponsoreneinnahmen und die Vermarktung der Sporterfolge betrogen.

Der Deutsche IOC-Präsident Thomas Bach hat die Verantwortung, alle diese Fälle und Probleme zu lösen.

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Thomas Bach ist ein Freund den russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin. Im Anbetracht dieser Tatsache wird ihm seine Aufgabe sicher nicht leicht fallen. Alle zuständigen Sportgremien sind sich einig, dass Russland mehrere Jahre von sportlichen Veranstaltungen ausgeschlossen werden sollte. Das betrifft ggf. die Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea, ggf. die Sommer-Olympiade 2020 in Japan und evt. die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Rußland.

Der Weltsport steht vor einem riesigen Problem.

Der Ausschluss der russischen Sportler vom internationalen Weltsport, bedeutet auch, dass die Fußball-WM 2018 nicht in Russland stattfinden darf. Russlands bis dato investierten Milliarden und die Erweiterungen der russischen Infrastruktur für die WM 2018 wären verschwendet. - Welche politischen Konsequenzen diese Entscheidung hätte, ist nicht einzuschätzen. #olympia