Großes Vorhaben

Am 2. Juli startete der im Rahmen der 'Artemis World Cycle-Tour' geplante Weltrekordversuch. Die Absicht: Knapp 30.000 Kilometer in weniger als 80 Tagen zurückzulegen, was einer täglichen Distanz von knapp 400 Kilometern entspricht.

Mit von der Partie waren unter anderem ein persönliches Technikerteam sowie Physiobetreuer, die den schottischen Extremsportler bei seinem Rekordversuch tatkräftig unterstützten.

Auf seiner in Paris startenden Reise durchquerte Beaumont zunächst Europa, dann Russland, die Mongolei und schlussendlich China. In Peking (China) stieg der Schotte zum ersten Mal in ein Flugzeug um. In Perth, Australien, angekommen, führte Beaumont’s Tour quer durch „Down Under“ und Neuseeland.

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Von dort flog er weiter nach Anchorage (Alaska) und durchquerte in den darauffolgenden Tagen Kanada von West nach Ost, ehe er Halifax (Nova Scotia, Kanada) erreichte. Ein letztes Mal stieg der Extremsportler in ein Flugzeug, welches ihn an die Atlantikküste nach Lissabon (Portugal) brachte. Mit Freudentränen wurde der 34-jährige am späten Montagnachmittag vor dem Triumphbogen in Paris von seiner Frau Nicci und den gemeinsamen Töchtern (Willa und Harriet) empfangen.

Weltrekord

In der neuen Rekordzeit von 79 Tagen, 14 Stunden und 40 Minuten konnte Beaumont den alten Weltrekord für die schnellste Weltumrundung auf zwei Rädern deutlich unterbieten, und das obwohl er durch einen Sturz in den ersten zwei Wochen mit einer Zahnverletzung weiterfahren musste. Rekordverdächtig war jedenfalls auch die konstante tägliche Belastung: Laut eigenen Aussagen war der Schotte 16 Stunden pro Tag unterwegs und verbrauchte dabei 8.000 Kalorien.

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Insgesamt legte Beaumont nur Teilstrecken mit dem Flugzeug zurück, den Großteil absolvierte der Extremsportler mit eigener Muskelkraft.

Für Beaumont ist „ein Traum wahr geworden“. Dennoch „bezweifle ich, ob ich jemals wieder ein ähnliches Abenteuer bestreiten werde“. Es waren mit Sicherheit „die längsten zweieinhalb Monate meines Lebens“, so der Rennradfahrer!

Große Unterstützung im Internet

Per Liveticker aus aller Welt wurden Beaumont’s Fans auf Facebook regelmäßig auf dem Laufenden gehalten. Dadurch entwickelte sich eine immer größer werdende Fangemeinde, welche beim Rekordversuch des Schotten kräftig mitfieberte.

Den ersten Tag nach seiner Expedition beschrieb der 34-jährige als den „Schlimmsten seit langem“. Die „mentale Anspannung sei zwar fort, aber der Körper müsse sich noch erholen!“ #Rad #Weltrekord #Sport