Immer wenn es um Weltstar #Neymar geht, drehen die Pariser durch. Als er den ersten Tag in Paris war, begrüßte ihn eine Riesen-Leuchtschrift auf dem Eiffelturm. Die Ablöse betrug den Rekordwert von 222 Millionen Euro, zuzüglich 40 Millionen Beratergebühr an Neymars Vater.

Nach Expertenschätzung kostet das Wunderkind des internationalen Fußballs seinen Pariser Verein PSG in der 5-Jahre-Laufzeit seines Vertrages zusätzlich zwischen 100 und 150 Millionen Euro, pro Tag kassiert Neymar also 67.000 Euro - steuerfrei.

Gealterte Konkurrenz

Doch kürzlich veröffentlichte die Tageszeitung Le Parisien einen weiteren Paragraphen im Vertrag, der bislang nicht öffentlich bekannt war: Wenn der Brasilianer den Ballon d' Or als weltbester Spieler bekommt, gibt es - jedes Mal - einen Bonus von drei Millionen Euro.

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Doch nach der laufenden Saison wird der PSG die Prämie wohl noch nicht zahlen müssen. Die beiden Überflieger Lionel #Messi und Christiano Ronaldo haben die letzten Jahre den Weltfußballer unter sich ausgemacht. Doch Neymar (25 Jahre) genießt die Gnade der späten Geburt: Die Konkurrenten Messi, 30, und #Ronaldo, 32, dürften nur noch zwei bis vier Jahre eine Konkurrenz sein.

In Paris bereitet man sich geistig schon auf den Ballon d' Or vor. In der Schublade liegen bereits Pläne, dass die Eintrittskarten im Falle eines Weltfußballers Neymar für den Pariser Prinzenpark verteuert würden und dass auch die Sponsoren sofort tiefer in die Kasse greifen müssten. Außerdem soll am Tage des Gewinns des Ballon d' Or eine große Sause im Prinzenpark steigen soll, eine Hommage an den Weltfußballer, mindestens 45.000 Zuschauer werden erwartet.

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Elfmeter-Streit

Alle seine Mitspieler beteuern, ihm beim großen Ziel helfen zu wollen. "Er ist der Beste", sagt etwa Edinson Cavani, der allerdings schon mit Neymar aneinander geraten ist. Beide rangelten um den Ball, als Cavani im Spiel gegen Olympique Lyon zum Elfmeter antreten wollte. Da krachten auch zwei Egos aufeinander und jeder wollte die einfachen Elfmetertore für sich verbuchen.

Natürlich haben PSG und auch Neymar viele Fußball-Fans gegen sich aufgebracht. Es hagelte Kritik gegen die immense Geldspritze vom Besitzer aus dem Golfstaat Katar.

WM als Chance

Aber einen Teil der Ablöse könnte der PSG auch schon allein mit Trikots einspielen. Die beiden Neymar-Trikots (Heim und Auswärtsdress) kosten je 140 - 155 Euro. Und der Verein rechnet - dank Neymar - mit einer Million verkaufter PSG Trikots im Jahr.

Sein großes Ziel, zum Weltfußballer gewählt zu werden, kann er wohl nicht nur beim PSG verwirklichen. Doch die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Russland bietet ein perfektes Sprungbrett.