Aktuelle Lage

Robert Lewandowski ist unbestritten ein Stürmer von internationaler Klasse, in den Augen vieler sogar einer der besten Stürmer unseres Planeten. Der Pole hat eine unfassbare Trefferquote und ist mit seinen Toren ein essenzieller Bestandteil der Erfolgssträne der Münchner. Sowohl in der #Bundesliga als auch in der Königsklasse netzt der ehrgeizige Torjäger ein wie kein zweiter, zudem ist er kaum verletzt. Daher stellt sich die Frage, ob die Münchner überhaupt einen zweiten Stürmer benötigen.

Am letzten Spieltag zog sich Nationalspieler Thomas Müller eine Verletzung zu, womit die einzige echte Alternative zu Lewandowski ausfällt.

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Hinzu kommt, dass Müllers präferierte Position sowieso die "falsche Neun" hinter der Spitze ist. Also fehlt den Münchnern in jedem Fall ein Plan B, falls Lewandowski sich verletzen sollte oder er einen kleinen Durchhänger haben sollte.

Heynckes ist ein Verfechter der klassischen Taktik mit einem Stoßstürmer, der Schnelligkeit, Torgefahr und Kopfballspiel verbindet. Lewandowski ist wie prädestiniert dafür, eine zweite Wahl wäre an der Isar jedoch auch gerne gesehen, deswegen werden die Stimmen lauter, nach denen der FCB spätestens im Sommer einen weiteren Stürmer verpflichten soll.

Gerüchteküche

In seiner letzten Amtszeit hatte Jupp Heynckes mit Mario Mandzukic, Mario Gomez und Claudio Pizarro drei echte Stürmer zur Verfügung und schaffte es, mit ihnen einen international gefürchteten Sturm aufzustellen.

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Vor allem der erstgenannte Mandzukic schaffte es seine Form zu halten und erarbeitete sich in der letzten Saison einen Ruf als eiskalter Vollstrecker vor dem Tor, der für Juventus Turin sowohl in der Seria glänzte, als als auch in der Champions League. Sein Fallrückziehertor im Finale gilt als eines der spektakulärsten Tore der jüngsten CL-Geschichte.

Für den Kroaten sprechen neben seinem exzellenten Kopfballspiel vor allem seine internationale Erfahrung und die vergleichsweise niedrige Ablösesumme von schätzungsweise 20 Millionen Euro.

Allerdings gelänge den Münchnern damit abermals kein Umbruch gegen die Altersstruktur des Kaders. Ein Kandidat, der genau das bewirken könnte, ist Timo Werner, der maßgeblich am Leipziger Höhenflug der letzten Saisons beteiligt war. Der ehemalige Buhmann des deutschen Fußballs hat sich unlängst zum Hoffnungsträger für die Weltmeisterschaft 2018 entwickelt. Der gebürtige Stuttgarter, der vor allem im Trikot der Nationalelf glänzte, ist mit gerade mal 21 Jahren ein Spieler mit enormem Potezial, der perfekt in das Beuteschema der Münchner passen würde.

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Während das Anliegen der Clubbosse, möglichst viele DFB-Spieler in ihren Reihen zu halten, für eine Verpflichtung sprechen würde, ist das Interesse anderer Topvereine möglicherweise eine hohe Hürde für die Münchner, da vor allem die Vereine von der Insel mit einem gefüllten Geldbeutel auf Spielersuche gehen und mit astronomischen Gehältern locken.

Weitere Möglichkeiten wären Nachwuchsspieler aus der zweiten Mannschaft, die in den Profikader integriert werden könnten und vielleicht einen Durchbruch schaffen würden.

Währenddessen träumen die Fans des Rekordmeisters von einem spektakulären Transfer von einem Champions-League-Konkurrenten, wobei vor allem Namen wie Harry Kane fallen.

Zusammenfassend bleibt abzuwarten, wie die Bayernakteure handeln werden, sicher ist, dass mit Lewandowski einer der besten Torjäger Europas im Trikot der Münchner spielt.

Leipzig gegen Bayern im DFB Pokal

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