Neymars Wechsel zum französischen Club Paris Saint-Germain war zweifelsfrei einer der spektakulärsten Transfers der vergangenen Jahre. Eine Ablösesumme von unglaublichen 222 Millionen Euro zuzüglich Sonderzahlungen war der brasilianische Superstar dem Präsidenten Nasser Al-Khelaifi wert.

Für eine erhitzte Stimmung im #PSG Kader sollen jedoch vor allem die besonderen Rechte Neymars sorgen, die zusätzlich im Vertrag festgeschrieben sind.

Die Sonderleistungen

Neusten Informationen zufolge soll Neymar demnach fünf Sonderprivilegien genießen dürfen.

Vertraglich zugesichert seien ihm neben zwei persönlichen Physiotherapeuten auch eine besondere Behandlung im Training.

Werbung
Werbung

Die anderen Stars des Hauptstadtclubs sollen die Anweisung bekommen habe, Neymar im Training mit besonderer Vorsicht zu behandeln und vor allem in Zweikämpfen zu schonen.

Auch aus rein sportlicher Sicht hat der 25-jährige Vorzüge, wie kein anderer. Während die gesamte Mannschaft zu Defensivaufgaben verpflichtet ist, soll Neymar sein Glück ausschließlich in der Offensive suchen. Hierbei gilt es jedoch zu hinterfragen, inwiefern dies auf die Realität anwendbar ist, da der Brasilianer situationsbedingt auch mit Abwehrarbeit betraut wird.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist werbetechnischer Natur. Alleinig Neymar sei es gestattet, persönliche Logos auf Rucksäcke, Taschen und Koffern zu verwenden. Andere Spieler müssen Quellen zufolge mit dem clubeigenen PSG-Logo vorliebnehmen.

Hitzige Debatten hinter den Kulissen scheint jedoch das fünfte Privileg hervorgerufen zu haben.

Werbung

Demnach obliegt es ab nächster Saison Neymar höchstselbst, alle Standart- und Elfmeterschützen des Teams zu bestimmen. In der laufenden Spielzeit gab es häufig Konfrontationen zwischen dem Weltstar und seinem Stürmerkollegen Edinson Cavani, wer sich vom Punkt versuchen darf. Damit soll kommende Saison Schluss sein, da Neymar seine Sondervollmacht wohl ausnutzen wird.

Nach seinem Streit mit Neymar wird sich "El Matador", wie Cavani auch genannt wird, trotz vieler Treffer im laufenden Wettbewerb, wohl einen neuen Verein suchen müssen.

Umbruch im Kader

Neben Cavani bleibt eine weitere Personalie im PSG-Kader bislang ungeklärt. Der deutsche Nationalspieler Julian Draxler spielt bei den Parisern mittlerweile eine untergeordnete Rolle und kam häufiger nur von der Bank. Sowohl die Bosse, als auch Draxler selbst, haben sich jedoch unlängst positiv für die Zukunft des Ex-Wolfsburgers in der Hauptstadt ausgesprochen.

Auch Kevin Trapp spielt im Tor nur noch die zweite Geige hinter Areola, an den er seit dieser Saison seinen Stammplatz verloren hat.

Werbung

Der 27-jährige Goalkeeper wird nun mit anderen internationalen Spitzenvereinen wie Manchester United und dem SSC Neapel in Verbindung gebracht.

Ein weiterer Name der bei PSG neuerdings gefallen sein soll ist Kevin De Bruyne, der sich vor kurzem über sein derzeitiges Gehalt bei den Citizens beschwert haben soll. Ob die Pariser diesen Transfer aufgrund des "Financial Fairplay" überhaupt tätigen dürften ist angesichts einer Ablöse von rund 150 Millionen Euro mehr als fraglich.

Die Zukunft von PSG

Während die Pariser scheinbar unaufhaltsam durch die Ligue 1 maschieren, klappt es dieses Jahr auch auf internationaler Ebene. Spätestens nach dem 4:0 Kantersieg gegen Bayern ist der Verein der Qatar Sports Investment Group ein ernstzunehmender Kandidat auf den Titelgewinn.

Mit ihrer aggressiven Transferpolitik werden sich die Fans von Neymar und Co wohl auch in Zukunft auf spektakuläre Neuzugänge einstellen können.

Die Transferpolitik Bayern Münchens

Transfergerüchte Bayern München #Fußball