Normalerweise kümmern sich #Fußball-Kritiker wie Mehmet Scholl, Oliver Kahn oder Lothar Matthäus um die fußballerische Analyse, beziehungsweise das Können oder auch Nicht-Können von spezifischen Hoffnungsträgern des deutschen Fußballs. Mittlerweile scheint jedoch selbst bei ihnen folgender Sachverhalt durchzudringen: Das Onlinemagazin für Studierende Pflichtlektüre zieht Bilanz und stellt fest, "warum die #Bundesliga langweilig geworden ist."

Spannung? - Fehlanzeige!

Demzufolge sei die Bundesliga so langweilig geworden, weil es ihr mittlerweile an Spannung im Titelkampf fehle. Bereits zum fünften Mal in Folge holte der #FC Bayern München den Titel und hob sich mit seiner Endpunktzahl erheblich von der Konkurrenz ab.

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Dem Stern zufolge sei bereits am 23. Spieltag quasi entschieden, wer am Ende die Meisterschale feierlich in die Höhe strecken darf. Dies sorgt vielleicht für Triumph- und Glücksgefühle auf den Seiten der Bayern-Fans, für alle anderen jedoch sei dies absolut frustrierend, da es einen richtigen Wettbewerb mit offenem Ergebnis in der Bundesliga nicht mehr zu geben scheint.

Wer optimistisch denkt, dass sich das bestimmt in der nächsten Saison oder in den darauffolgenden verändern könnte, hat jedoch nach der Ansicht des Sterns unrecht: Es soll nämlich "in Zukunft noch viel schlimmer" werden. Grund dafür ist der immer größer werdende Abstand vom FC Bayern München zu seinen Kontrahenten - allen voran seinem größten, Borussia Dortmund.



Finanzen: DIESEN Vorteil besitzt der FC Bayern München!

Die Dominanz der Bayern läge vor allem in den Finanzen, die um einiges größer ausfallen als die der anderen Bundesliga-Vereine.

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Demzufolge besitze der FC Bayern ein größeres Vermögen, was ihm zur Verfügung steht, um beispielsweise neue Top-Spieler zum Rekordmeister zu führen. Kleine Klubs wie der ehemalige Bundesligist Darmstadt 98 stehen solche Mittel nicht zur Verfügung, weswegen internationale Top-Fußballer nicht gekauft werden können - vom FC Bayern hingegen schon. Wie der Stern berichtete gab Darmstadt zuletzt rund 23 Millionen Euro für neue Spieler aus. Der FC Bayern hingegen hatte jedoch rund 195 Millionen Euro Kaufkraft!

Bayern-Finanzchef Jan-Christan Dreesen präsentierte nach Finance für die Saison 2015/16 ebenso neue Finanz-Rekordwerte bei Umsatz und operativem Gewinn. 626,8 Millionen Euro Umsatz konnte der Verein demzufolge verzeichnen. Dies entspreche einer Steigerung um 20 Prozent gegenüber der vorherigen Saison. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) läge bei 142,5 Millionen Euro. Dies entspreche einer Zunahme von sogar 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Borussia Dortmund (BVB) als auch beispielsweise Schalke 04 haben nach Finance hierbei keine Möglichkeit auf Chancengleichheit.

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Im Jahresumsatzvergleich machen sich diese Bayern-Rekordzahlen bezüglich folgendermaßen bemerkbar. Der BVB läge nämlich um ca. 310,7 Millionen Euro hinter Bayern, Schalke 04 sogar ca. 378,4 Millionen Euro. Selbst in einer "schwachen" Saison der Bayern beliief sich der Unterschied bereits auf 210 Millionen Euro beim BVB und 269 Millionen Euro bei Schalke 04. Diese Ungleichheit bezüglich des Geldes führe zu dem vorliegenden Ergebnis der Bundesligadominanz der Bayern und der Langeweile in dieser.

Da der FCB auch weiterhin nicht von massiven Verlusten ausgehen muss, werden sich diese Probleme noch verschlimmern, da die Schere immer weiter auseinandergehen wird. Die Bundesiga-Trend wird sich also fortsetzen - natürlich mit den Bayern an der Spitze - so wie immer!