Für beide Teams wird es ein richtungsweisendes Spiel werden. Für #hannover, das auch schon auf einem Champions-League-Platz stand, geht es darum, den Kontakt zum vorderen Tabellendrittel nicht zu verlieren. Sollte der VfB gewinnen, könnte er bis auf Platz sieben kommen. Nicht nur, dass man somit die Hannoveraner überholen würde, gleichzeitig hätte man Kontakt zu den internationalen Plätzen.

Wer hat welche Vorteile auf seiner Seite?

Auswärtsschwäche der Stuttgarter

Nach dem 2:1-Sieg vergangener Woche gegen Borussia Dortmund müsste die Euphorie in #Stuttgart eigentlich groß sein - wäre da nur nicht diese Auswärtsschwäche.

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Man mag es kaum glauben, doch die Stuttgarter konnten in der aktuellen #Bundesliga-Saison noch nicht einen Auswärtspunkt holen. Hannover hingegen kann sich als relativ heimstark bezeichnen. Aus den bisherigen fünf Heimspielen holte man solide zehn Punkte. Für Stuttgart wird es also schwer werden.

Streit zwischen den Ultras von H96 und Martin Kind

Dies wäre ein Novum in Deutschland, von ,,RB Leipzig'' mal abgesehen: Die Ultras der Hannoveraner wollen gegen Martin Kind und die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball schweigend protestieren. Die Spieler des VfB Stuttgart können sich also darauf einstellen, 90 Minuten lang von ihren Fans lautstark und immer hörbar unterstützt zu werden.

Viele Verletzungen

Beide Vereine müssen auch am Freitag auf viele Spieler verzichten, auch wenn es den VfB etwas härter trifft.

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Während bei den Hannoveranern weiterhin Felipe, Bech und Prib ausfallen, muss der VfB neben den teilweise bereits Langzeitverletzten Zimmermann, Burnic, Akolo, Mane und Donis nun auch noch auf ihren Mittelstürmer Daniel Ginczek verzichten. Ein schmerzhafter Verlust.

Die Schlüsselduelle:

Wer das morgige Spiel gewinnen möchte, muss sich vor allem auf den Schlüsselpositionen durchsetzen. Wer die bessere Tagesform besitzt, wird die Partie für sich entscheiden können. Vor allem auf diese Duelle wird es ankommen:

Sane vs. Pavard: Erfahrung und Abgezocktheit gegen jung und dynamisch auf den Innenverteidigerpositionen. Sowohl Sane, als auch Pavard besitzen Zweikampfstärke, einen guten ersten Kontakt und Ruhe am Ball. Ein sehr ausgeglichenes Duell!

Jonathas vs. Terodde: Wer kann das entscheidende Tor für sein Team schießen? Jonathas, durch seinen unbedingten Willen und sein starkes Durchsetzungsvermögen, oder doch Terodde dank seiner enormen Kopfballstärke? Noch, spricht die Statistik klar für Jonathas.

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Terodde gelangen in dieser Bundesliga-Saison in elf Spielen zwei Tore und ein Assist, während Jonathas in nur sieben Spielen bereits drei Tore, wie auch drei Torvorlagen machen konnte.

Bebou vs. Asano: Das Duell auf den Außenbahnen ist ein sehr interessantes. Sowohl für Bebou, als auch für Asano ist es die erste Bundesliga-Saison. Bebou, der vor der Saison aus Düsseldorf nach Hannover wechselte, schlug ein wie ein Blitz. Ohne jegliche Bundesliga-Erfahrung gelangen ihm in zehn Bundesliga-Spielen drei Tore, sowie eine Torvorlage. Bei Asanso, der vom FC Arsenal ausgeliehen ist, trügt die Statistik ein wenig. Zwar gelang ihm in der aktuellen Saison noch kein Tor und auch noch keine Torvorlage, aber er ist dennoch stets bemüht und sorgt mit seinen Dribblings regelmäßig für Gefahr im gegnerischem Strafraum. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch bei ihm der Knoten platzt.

Fakt ist, dass wir uns morgen auf ein spannendes Spiel freuen dürfen.