Nach dem sensationellen Triple 2013 ist Bayern unter Heynckes wieder erquickt und in voller Fahrt zurück auf die Erfolgsspur.

Der Trainer stellte klar, dass er sich ein Engagement beim Rekordmeister nicht über das Saisonende hinaus vorstellen kann, hat sich jedoch im gleichen Zug auch zur Münchner Zukunft geäußert. Er befasse sich demnach viel mit der Kaderplanung für die Zukunft und möchte den Führungsfiguren des FCB in beratenden Funktion zur Seite stehen.

Besonderen Fokus legte der gebürtige Mönchengladbacher im Interview mit der "Welt" auf eine gute Jugendarbeit. Außerdem sei seiner Meinung nach langfristiger und koninuierlicher Erfolg von elementarer Bedeutung und nur über Nachwuchsarbeit zu erreichen.

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Bayern München hat im Laufe der Zeit viele große Spieler ausgebildet und in die erste Mannschaft integriert und an diesem Punkt solle man wieder ansetzen. Die gezielte Erkennung und Förderung von Talenten mit dem gewissen "Etwas" könne Bayern laut dem 72-Jährigen langfristig wieder ganz nach oben befördern.

Gleichzeitig gab der Trainer seinem Schützling und Superstar Lewandowski recht, der unlängst die Verpflichtung eines hochkarätigen Stars forderte. Ein Verein wie der #FC Bayern München müsse Heynckes zufolge bereit sein, auch hohe Beträge für einen solchen Spieler zu bezahlen.

Eine finanzielle Obergrenze für einen Mega-Deal nannte der Erfolgstrainer dennoch. Demnach sei kein Spieler 100 Millionen Euro wert und das Geld könne deutlich besser angelegt werden. Der Transfer eines Spielers von absoluter Weltklasse scheint damit angesichts der Finanzkraft der Konkurrenten eher unwahrscheinlich.

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Auch Vereins-Boss Rummenigge steht Transfers derartiger Größenordnung traditionell kritisch gegenüber.

Heynckes lobte trotz seiner Vorschläge den Weg, den die Führungsebene bisher eingeschlagen hat. Rummenigge, Hoeneß und Salihamidzic machen demnach einen guten Job, vor allem weil der Vorgang des Scoutings von jungen Spielern eine immense Schwierigkeit beinhaltet.

Weitergehend wurde Heynckes konkreter, was mögliche Transfers angeht, die noch diese Saison realisiert werden könnten. Timo Werner vom RB Leipzig hätte dem Trainer nach schon vor einigen Jahren aus Stuttgart verpflichtet werden müssen. Dieses Versäumnis hätte der 72-Jährige nun gerne durch einen Winter-Transfer an die Isar revidiert.

Dem Kritikpunkt von mangelnder Spielpraxis beim FCB nahm der Ancelotti-Nachfolger den Wind aus den Segeln. Man könne bei kaum einem anderen Verein mehr Erfahrung sammeln als bei Bayern und auch an einen Namen wie Ribery seien keinerlei Privilegien gebunden. Es würden demnach immer die Besten spielen und es sei wichtig, dass darunter auch junge und hungrige Spieler sind.

Ein Transfer im Winter scheint immer wahrscheinlicher zu werden, Heynckes wiederholte allerdings, dass er sich diesbezüglich nicht in der Öffentlichkeit äußern wolle.

Die Topverdiener beim FCB

Die wertvollsten Spieler im Bayern-Kader #Fußball #Sport