Nichts mit dem Abstieg zu tun?

Noch ist der #VfB #Stuttgart nicht in der Lage von Europa zu träumen, denn nach den hervorragenden Leistungen in der zweiten Fußballbundesliga und der Zweitligameisterschaft steht der VfB auf Platz zwölf. Dabei trennen ihn nur drei Punkte von Europa, dennoch ist niemand in Stuttgart gewillt, von Europa zu träumen. Dafür sei der Kader noch zu schwach besetzt.

Der Sieg vergangene Woche gegen Dortmund (2:1) zeigte allerdings, dass die Stuttgarter es drauf haben und sich vielleicht in einigen Jahren in Europa etablieren können. Am nächsten Wochenende geht es nach Bremen, wo die Stuttgarter mit einem Sieg einen großen Schritt entgegen der Abstiegszone machen und die Bremer, die momentan auf dem 17.Tabellenplatz stehen, weiter in den Schlamassel drücken würden.

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Doch dafür muss am Samstag um 15:30 eine starke Leistung der Stuttgarter her, denn, dass es Bremen kann, zeigten sie vorletzte Woche beim 4:0-Sieg über Hannover. Dennoch ist der Favorit in diesem Spiel der VfB Stuttgart, trainiert von Hannes Wolf.

VfB als Bayern-Konkurrent

Jedoch hätte der VfB das letzte Jahr in der zweiten #Bundesliga nicht nötig gehabt, hätte man es in Stuttgart in der Vergangenheit geschafft, bestimmte Spieler zu behalten, anstatt sie zu früh loszuwerden. Eine Top-Elf des VfB Stuttgart ohne Abgänge könnte im Moment so aussehen:

Torwart: Im Tor hätte Bernd Leno, der aktuelle Leverkusen Torwart, einen Stammplatz. Leno wechselte im Januar 2012 für 7.5 Millionen Euro als 19-Jähriger zu den Leverkusenern und steigerte seinen Marktwert auf zwischenzeitlich 18 Millionen Euro.

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Er etablierte sich in den letzten Jahren in der Nationalmannschaft und hat das Interesse vieler europäischer Topklubs mit guten Leistungen geweckt.

Verteidigung: In der Innenverteidigung wäre es wohl zu einer Entscheidung für Antonio Rüdiger (jetzt: FC Chelsea) und Thilo Kehrer (jetzt: FC Schalke 04) gekommen. Beide sind Innenverteidiger, die mit Blut und Schweiß in jeden Zweikampf gehen und sie könnten der aktuellen Innenverteidigung der Stuttgarter gut tun. Rüdiger wechselte im Sommer 2016 von Stuttgart nach Rom für 9 Millionen Euro. Die Römer verkauften ihn im letzten Sommer für knapp das vierfache an Chelsea weiter.

Auf den Außenverteidigerpositionen wären links Sead Kolasinac und rechts Joshua Kimmich gesetzt. Beide sind in ihren aktuellen Teams Stamm-Spieler auf ihren Positionen. Kimmich ist im Moment das am meisten florierende Talent im deutschen Fußball.

Mittelfeld: Im zentralen Mittelfeld sind Sami Khedira (jetzt: Juventus Turin) und Sebastian Rudy (jetzt: Bayern München) gesetzt, denn an den beiden kommt kein Trainer vorbei.

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Khedira brilliert in letzter Zeit sehr stark mit verbessertem Offensivfußball und natürlich hervorragender Defensivleistung und Rudy spielt seit seinem Wechsel zu den Bayern sehr stark auf. Beide wären eine enorme Stärkung für das geschwächte Mittelfeld Stuttgarts.

Auf der linken Seite würde Serge Gnabry, aktueller Hoffenheimer, die Gegner schwindelig spielen mit seinem enorm schnellen Antritt und seinem Spielwitz. Auf rechts könnte der schussstarke Daniel Didavi von VfL Wolfsburg spielen.

Angriff: Im Sturm würde der 21-jährige Timo Werner spielen, der seinen Marktwert auf 50 Millionen Euro hochschrauben konnte. Er ist von dem Leipziger Spiel nicht mehr wegzudenken und wird auch bald in der deutschen Nationalmannschaft seinen Stammplatz finden können. Neben ihm würde Mario Gomez spielen, der langsam in die Jahre gekommen ist, für die junge Mannschaft jedoch sehr wichtig sein könnte.

In dieser Kombination wäre der VfB ganz sicher ein Anwärter für die Meisterschaft und könnte die Liga als Konkurrent zu Bayern spannend machen.